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Glückwunsch: Noch-Vorsitzender Alfons Weinzierl (l.) gratuliert seinem Nachfolger Johann Eitzenberger. 

Wahl in Dingolfing

Johann Eitzenberger Bayerns höchster Feuerwehrmann

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Die Altbayern haben zusammengehalten. Die Delegierten aus Oberbayern, Schwaben, Niederbayern und der Oberpfalz – und nicht nur die, es gab auch Stimmen aus Franken – haben Johann Eitzenberger zum Vorsitzenden des Bayerischen Feuerwehrverbands gewählt.

Dingolfing/Garmisch-Partenkirchen– Der Kreisbrandrat aus Garmisch-Partenkirchen setzte sich gegen seinen Kontrahenten Herrmann Schreck (55) aus Bayreuth durch. Beide hatten sich um die Nachfolge von Alfons Weinzierl beworben, der Ende des Monats aus dem Amt scheidet.

Es hat sich offenbar auszahlt, dass sich Eitzenberger in den vergangenen Monaten fast jedes Wochenende bei den bayerischen Feuerwehren blicken ließ. Man kannte ihn. Der Sieg fiel klar aus. „Ich glaube, zwei Drittel zu einem Drittel. Die genaue Stimmenzahl weiß ich gar nicht. Ich freue mich sehr über das Votum und das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde“, sagte Eitzenberger am Freitagnachmittag im Tagblatt-Gespräch, nachdem er in der Stadthalle von Dingolfing (Niederbayern) gewählt worden war. Bis dahin hatte er keine Zeit gefunden, die Glückwünsche, die auf seinem Handy eingegangen waren, entgegenzunehmen. „Wir mussten noch etliche Besprechungen führen.“

Unter den Gratulanten befand sich auch Garmisch-Partenkirchens Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer (SPD). „Es ist mir eine große Freude, dass ein Spitzenbeamter des Marktes Garmisch-Partenkirchen künftig seine Erfahrungen in die Interessensvertretung der rund 7700 bayerischen Feuerwehren einbringen kann“, erklärte Meierhofer. Die Wahl Eitzenbergers bedeutet auch für die Rathaus-Verwaltung Veränderung. Meierhofer spricht vor den anstehenden Kommunalwahlen gar von „gewissen Herausforderungen“. Eitzenberger wird seinen Posten beim Bayerischen Feuerwehrverband zum 1. Oktober antreten. Zunächst ehrenamtlich, damit ein reibungsloser Übergang bei seinem bisherigen Arbeitgeber gewährleistet ist. Ab 1. Januar 2020 sitzt der 53-Jährige dann hauptamtlich in seinem Büro in Unterschleißheim. Seinen Posten als Kreisbrandrat des Landkreises Garmisch-Partenkirchen wird Eitzenberger weiter ausüben. „Ich bin gewählt, ich stehe zu meinem Wort.“

Die Frage, wer ihn im Rathaus beerbt, wird womöglich erst in der nächsten Wahlperiode des Gemeinderats geklärt werden. Zunächst übernimmt Meierhofer zufolge Eitzenbergers bisheriger Stellvertreter Florian Nöbauer die Geschäfte, „in enger Zusammenarbeit mit dem Hauptamt“.

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