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Diese beiden Hunde fühlen sich trotz der eisigen Temperaturen pudelwohl im Schnee.

Tipps vom Tierschutzverein

Bello und Co. bibbern: Wie Sie Ihre Tiere jetzt vor der Kälte schützen

So kalt wie vergangene Nacht war es diesen Winter in Deutschland noch nie. Unter den frostigen Temperaturen leiden aber nicht nur die Menschen - auch Tiere brauchen jetzt besonderen Schutz.

Garmisch-Partenkirchen – Deutschland hat sich durch die bislang wohl kälteste Nacht dieses Winters gebibbert. Nach einer vorläufigen Auswertung der Messdaten war es auf der Zugspitze mit minus 27 Grad am kältesten, wie eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach am Montagmorgen sagte. Dies sei für den höchsten Gipfel in Deutschland auch der bisherige Minus-Rekord in diesem Winter. Entwarnung gab die DWD-Expertin noch nicht. Die Kältewelle setze sich mit voraussichtlich noch tieferen Werten in der Nacht zum Mittwoch fort.

Hunde nicht vor Geschäften warten lassen

Viel mehr als die Menschen leiden die Tiere unten den frostigen Temperaturen. Deshalb fordert der Tierschutzverein des Landkreises Garmisch-Partenkirchen Tierhalter auf, einige Grundregeln zu beachten. „Die meisten Hunde sind bestens gegen Kälte gerüstet. Allerdings sollte man sie nicht bei Minusgraden angeleint auf dem Boden vor Geschäften sitzen lassen. Dies kann zu Nieren- und Blasenentzündungen führen“, sagt Tierheim-Chefin Tessy Lödermann. Hunde haben häufig viel Fell zwischen den Zehen, an dem Schnee hängen bleibt. Deshalb sollte man diese Haare kürzen und von den Pfoten nach dem Gassigehen Streusalz abwaschen.

Katzen lieben die Wärme

Während Hunde mit Vergnügen im Schnee toben, lieben Katzen die Wärme. Freigängerkatzen müssen jederzeit, zum Beispiel durch eine Katzenklappe, die Möglichkeit haben, ins Haus zurückzukehren, auch wenn ihre Halter nicht da sind.

Werden Kaninchen oder Meerschweinchen in Außenhaltung gehalten, muss ihr Stall entsprechend gestaltet werden. Er sollte gut isoliert, trocken und sauber sein. „Die Tiere brauchen eine Schutzhütte und viel Heu und Stroh, um sich eine warme Höhle zu bauen. Nahrhaftes Futter mit Hafer, Wurzelgemüse und Heu ist bei Kälte besonders wichtig“, sagt Lödermann. Das Trinkwasser dürfe nie einfrieren. Entsprechende Wärmespiralen oder Heizsysteme gebe es im Fachhandel. „Bei starken Minustemperaturen muss der Stall, vor allem in der Nacht mit einer isolierenden Decke abgedeckt werden.“

Alle Infos zum Dauerfrost in Bayern lesen Sie in unserem Ticker.

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