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Mit Hilfe des Polizei-Hubschraubers gelangte der Leichnam ins Tal. 

Bergwacht kann Leichnam erst am nächsten Tag bergen

Tödlicher Absturz am Kreuzjoch

  • Tanja Brinkmann
    vonTanja Brinkmann
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Jede Hilfe kam zu spät. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Er war abgestürzt. Ein Wanderer hatte die Rettungskräfte alarmiert. 

Garmisch-Partenkirchen – Einen leblosen Mann hat ein Wanderer am Freitagnachmittag unterhalb des Grates zwischen Kreuzjoch und Kreuzalm entdeckt – und sofort die Rettungskräfte verständigt. Ein Team der Bergwacht-Bereitschaft Garmisch-Partenkirchen machte sich daraufhin mit dem Hubschrauber des ARA Flugrettung-Stützpunkts RK2 Reutte zur Unglücksstelle auf. „Der Notarzt konnte aber leider nur noch den Tod des Patienten feststellen“, sagt ein Sprecher der Bergretter. Bei dem abgestürzten Mann handelt es sich nach Auskunft des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim um einen 49-Jährigen aus dem Raum Pfaffenhofen.

Eine aufziehende Schlechtwetterfront erschwerte den Einsatz und machte eine Bergung des Leichnams am Freitag letztlich unmöglich. Diese musste daraufhin auf Samstagvormittag verschoben werden. Mit dem Polizeihubschrauber Edelweiß flogen die Rettungskräfte erneut auf gut 1600 Meter Höhe unterhalb des Kreuzjochs. Mit an Bord: vier Polizei-Bergführer. Die alpin-erfahrenen Beamten werden stets bei Todesfällen am Berg hinzugezogen. Sie müssen nun auch ermitteln, wie es zu dem Unglück kommen konnte. 

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