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4500 Quadratmeter bereiten derzeit Baumaschinen für die Container auf der Zerhoch-Wiese vor. 

Erste Arbeiten haben begonnen

Jetzt ist‘s fix: Das wird der Container-Standort fürs Berufliche Schulzentrum 

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Die Vorbereitungen für den Umzug des Schulzentrums, das bis 2020 saniert werden soll, laufen. Derzeit wird eine Fläche an der Schornstraße planiert. Auf der soll für die nächsten zwei Jahre ein Provisorium aus rund 170 Containern entstehen.

Garmisch-Partenkirchen – Die wahrscheinlich höchste Dichte an Container-Schulen in der Bundesrepublik dürfte Garmisch-Partenkirchen in einigen Wochen und dann für die nächsten Jahre haben. Die Schülerinnen der St.-Irmengard-Schule werden seit Mitte Februar in Containern, die auf dem ehemaligen PX-Gelände stehen, unterrichtet, weil das Stammhaus an der Hauptstraße saniert wird. Dafür nimmt die Erzdiözese München und Freising etwas mehr als 60 Millionen Euro in die Hand. Den 1300 Jugendlichen, die die Einrichtungen besuchen, die im Berufliche Schulzentrum Garmisch-Partenkirchen untergebracht sind – Berufsschule, Wirtschaftsschule und eine Fachschule für kaufmännische Assistenten – kommen ab dem nächsten Schuljahr ebenfalls in einem Provisorium unter.

Das Landratsamt wendet für das wie St. Irmengard ebenfalls in die Jahre gekommene Schulzentrum 28 Millionen Euro auf, um es auf Vordermann zu bringen. Stehen werden die Container, laut Stephan Scharf, Sprecher des Landratsamts, sind es 170, auf der Zerhoch-Wiese. Mit der Besitzer-Familie habe man einen Vertrag geschlossen. Das Gelände an der Schornstraße, das kurzfristig einmal als Standort für ein großes Hotel-Projekt gehandelt wurde, besitzt eine Größe von 30.000 Quadratmetern. „Wir benötigen 4500 Quadratmeter“, sagt Scharf. Der Humus, den in den zurückliegenden Tagen Bagger abgetragen haben, wird auf 500 Quadratmetern zwischengelagert. Dort, wo die Container stehen sollen – ab 1. Juni wird Scharf zufolge mit dem Aufbau begonnen –, haben Baumaschinen in dieser Woche damit begonnen, Kies zu planieren. Am 30. Juli wird die Anlage, die rund zwei Millionen Euro teuer ist, übergeben. „Das ist eine grobe Schätzung. Wir haben uns bei der Höhe der Kosten an St. Irmengard orientiert“, erklärt Scharf. Während der Ferien ist geplant, den Umzug über die Bühne zu bringen.

Mit der Sanierung der Berufsschule wird im September begonnen. „Mit der Fertigstellung rechnen wir für Sommer 2020“, sagt Scharf. 4,3 Millionen stehen für die Berufsschule im Landkreis-Haushalt für 2018. 2,8 Millionen Euro sind für die Planungsleistungen und die ersten Bauschritte kalkuliert.

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