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Zwei Sympathieträger: Konrad Spies (2. v. l.) und Felix Neureuther (2. v. r.) zeigen mit den Bürgermeistern Dr. Sigrid Meierhofer und Wolfgang Bauer die Seiten, auf denen sie sich verewigt haben.

Eintrag Goldene Buch und ins Buch der Bürger

Besondere Ehre für Felix Neureuther und Konrad Spies

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Sie sind beide Sympathieträger und engagieren sich auf ihre Weise für den Ort: Skistar Felix Neureuther ist ein wichtiger Werbeträger für Garmisch-Partenkirchen, Konrad Spies hat sich um die Musikschule und die Olympia-Bobbahn verdient gemacht. Jetzt durften sie sich im Goldenen beziehungsweise im Buch der Bürger verewigen.

Garmisch-Partenkirchen – Felix Neureuther konnte es kaum glauben. „85“, sagte er und schaute Konrad Spies ungläubig an. „Wenn ich in dem Alter noch so fit bin wie Sie, bin ich froh“, erklärte der Slalom-Spezialist. Angesichts seines lädierten Knies müsse er sich momentan eher von dem früheren Vorstand der Kreissparkasse Garmisch- Partenkirchen stützen lassen. Ganz ernst meinte der 32-Jährige diese Aussage freilich nicht, was auch sein verschmitztes Grinsen belegte.

Im Vorfeld der Gemeinderatssitzung durften er und Spies sich in besonderen Büchern der Marktgemeinde verewigen: Neureuther zum dritten Mal im Goldenen, Spies zum ersten Mal in dem der Bürger. Passend zu ihren Verdiensten hatte sich Anton Buchwieser, der die Seiten seit Jahren liebevoll gestaltet, etwas Besonderes einfallen lassen. Neureuther ist bei einer rasanten Fahrt durch den Slalom-Parcours verewigt, wurde er doch für seine Bronze-Medaille bei der Alpinen Ski-WM 2017 in St. Moritz geehrt. Nachdem der Skistar mittlerweile Vater geworden ist, findet sich auf dem Kunstwerk zudem eine Wiege – mit den Logos der beiden Skiclubs Partenkirchen, für den Neureuther startet, und Garmisch, dem seine Frau Miriam Neureuther angehört. In dem, Bettchen nuckelt die kleine Matilda an ihrem Schnuller und sagt „Bravo Papa!“. Spies, der sich auch um die Musikschule verdient gemacht hat, ist zu seinem 85. Geburtstag mit der Olympia-Bobbahn am Rießersee zu sehen. Für deren Erhalt macht er sich unermüdlich stark.

Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer (SPD) war es ein großes Anliegen, die beiden Sympathieträger zu würdigen. Insbesondere Neureuther, der während der Saison ständig unterwegs ist, war jedoch schwer zu greifen. Nachdem er jetzt nach seinem Kreuzbandriss daheim ist, „dachte ich, jetzt kommt er nicht aus“.

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