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Feuer und Rauch: Fassade und Obergeschoss des KJE-Neubaus in der Martinswinklstraße brennen.  

Viel Arbeit für Feuerwehren

Brand in KJE-Neubau und in Asylberwerber-Unterkunft

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Zwei Brände in Garmisch-Partenkirchen und in Murnau haben am Samstag die Feuerwehren in Partenkirchen und in Murnau in Atem gehalten. In der Nacht von Freitag auf Samstag brannte in Garmisch-Partenkirchen der Neubau der Kinder-Jugend- und Erwachsenenhilfe (KJE) in der Martinswinklstraße, im Murnauer Ortsteil Moosrain war ein Feuer in der Asylbewerberunterkunft ausgebrochen.

Garmisch-Partenkirchen/Murnau – Samstagnacht um 1.50 Uhr war bei der Feuerwehr Partenkirchen die Alarmierung eingegangen, dass im KJE-Neubau, der noch nicht bezugsfertig ist, Feuer ausgebrochen ist. Mit acht Fahrzeugen und 45 Mann rückten die Brandbekämpfer an. Betroffen waren vor allem das Obergeschoss und die gedämmte Fassade. „Wir haben mit Äxten und Motorsägen das Material zum Teil entfernt und am Boden abgelöscht“, sagt der stellvertretende Kommandant Michael Sexl. Da eine starke Rauchentwicklung herrschte, kamen Feuerwehrmänner mit Atemschützgeräten zum Einsatz. Zudem mussten die Räume im ersten Stock belüftet werden. Der Schaden soll sich zwischen 50 000 und 100 000 Euro bewegen. Die Brandursache untersucht derzeit die Kriminalpolizei.

Feurwehrmänner aus Murnau und Grafenaschau bekämpfen den Brand in der Assylbewerberunterkunft in Moosrain.

Beim Zimmerbrand in der Asylbewerberunterkunft in Moosrain soll ein Schaden von ungefähr 10 000 Euro entstanden sein. Personen blieben unverletzt. Während der Abwesenheit der 28-jährigen Bewohnerin kam es laut Polizei vermutlich im Bereich eines Kühlschrankes zu einem Feuer, das schnell auf eine Couch übergriff. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen war ein technischer Defekt an dem Kühlschrank Ursache für den Ausbruch des Brandes.

Durch schnelles Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehren Murnau und Grafenaschau, die mit 30 und mit 20 Einsatzkräften vor Ort waren, konnte ein Übergreifen der Flammen auf die restlichen Einrichtungsgegenstände verhindert werden. Wegen der zunächst unklaren Sachlage waren auch zwei Notärzte und fünf Rettungswagen verständigt worden. Ärzte und Sanitäter betreuten die Bewohner der Unterkunft während der Löscharbeiten.

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