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Neue Sommer-Produktion wird präsentiert

Circus Krone gastiert in Garmisch-Partenkirchen

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Tiere, Artisten und vieles mehr: Der Circus Krone ist europaweit einzigartig. Gespielt wird im aktuell gewaltigsten Zelt der Welt. Vom 24. bis 29. Mai gastiert das Ensemble  vom den Circus Krone  in Garmisch-Partenkirchen.

Garmisch-Partenkirchen - Es ist die Mischung, die auch Dr. Susanne Matzenau fasziniert. Abend für Abend, wenn sie das Zirkuszelt betritt und verfolgt, was die 54 Artisten aus zwölf Nationen, das Krone-Ballett und zahlreiche Tiere in der Manege bieten. Aber nicht nur das Programm – „ein Mix aus klassischer Zirkuskunst und moderner Show“ – begeistert die Sprecherin des Circus’ Krone, sondern vor allem die leuchtenden Augen der Zuschauer. Die erwartet Matzenau auch in Garmisch-Partenkirchen, wo das Ensemble von Mittwoch, 24., bis Montag, 29. Mai, gastiert und seine neue Sommer-Produktion Evolution präsentiert.

Unter dem Motto „Eine unvergessliche Reise um die Welt“ offeriert Krone „eine Melange aus Optik und Akustik, perfekter Leistung und opulenter Ausstattung, aus packenden Szenen und besinnlichen Momenten“, kündigt Matzenau an. Dafür habe Christel Sembach-Krone, die den reisenden Zirkus seit Jahren alleinverantwortlich leitet, die weltweit „Besten der Besten“, bekannte Weltstars und interessante Newcomer, viele prachtvolle Tiere und liebenswerte Clowns engagiert. Dass die Sprecherin des Ensembles mit dieser Einschätzung nicht übertreibt, belegen die Preise, die ihre Künstler schon eingeheimst haben: zwei Goldene, sechs Silberne und zwei Bronzene Clowns, die Oscars der Zirkuswelt, beim internationalen Festival in Monte Carlo.

400 Menschen, 200 Tiere, mehr als 330 Wagen

Zehn Jahre ist es her, seit der größte Zirkus Europas am Hausberg-Parkplatz Station gemacht hat. Damals gelang es noch, alles am Ende der Alpspitzstraße unterzubringen. Mittlerweile ein Ding der Unmöglichkeit. „Wir sind noch größer geworden“, sagt Matzenau und lacht. Wird die fahrbare Krone-City, zu der fast 400 Menschen, 200 Tiere, mehr als 330 Wagen gehören, mit Hauptzelt, Wohnbereich, Schule, Feuerwehr, Tier-Gehegen und vielem mehr aufgebaut, dann sind 30 000 Quadratmeter von Nöten. Nachdem dieser Platz am Hausberg nicht gegeben ist, muss in Garmisch-Partenkirchen der Wohnbereich an anderer stelle aufgebaut werden. Ein Vorort-Termin an diesem Samstag soll klären, was wo hinkommt. Der Zirkus, der in diesem Sommer an 30 Orten – von den Alpen bis zur Nordsee – unterwegs ist, rollt dann am Dienstag, 23. Mai, an. „In nur einem Tag steht unsere Stadt“, sagt Matzenau.

Gespielt wird im aktuell größten reisenden Zirkuszelt mit fast 4000 Plätzen. „Der Anschaffungspreis dieser riesigen Zeltanlage betrug mit Sitzeinrichtung und Bühne weit über eine Million Euro“, erklärt die Krone-Sprecherin. „Deutlich weniger Sturmstangen, eine hochmoderne Licht-und Soundanlage, neue Plüschbezüge und eine verbesserte Sitzanordnung sorgen für ungehinderten Panoramablick und mehr Komfort.“ Und für noch mehr Spaß bei den Zuschauern, meint Matzenau.

26 weiße und goldfarbene Tiger zu sehen

Das Publikum erlebt Papageien, die über seine Köpfe hinwegfliegen, die neu konzipierte größte gemischte Raubtiernummer der Welt mit 26 weißen und goldfarbenen Tigern sowie Löwen, Elefanten, Pferde und „einen Herrn im besten Alter“. Tsavo heißt das 42-jährige Prachtexemplar, das Matzenau liebevoll anpreist. Ein 3,5 Tonnen schwerer Nashorn-Bulle, den die Besucher hautnah erleben können. „Das macht den Reiz aus.“ Neben den Tieren sorgen Clowns, wie Fumagalli aus Italien, und wagemutige Artisten für die Unterhaltung. Einer, der auch Matzenaus Atem stocken lässt, ist Wilson Dominguez aus Kolumbien. „Er schwebt auf den Flügeln des Todesrades und zeigt auf dem ,Fliegenden Motorrad‘ den gefährlichsten Ritt aller Zeiten“, schwärmt sie. „Mit atemberaubender Geschwindigkeit fliegt er um die eigene Achse, dreht Loopings, schlägt Salti. Immer höher, immer schneller, immer weiter. Einsamer Höhepunkt ist der Salto Mortale auf dem Außenrad in zehn Metern Höhe bei 120 Stundenkilometern im UV-Licht.“

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