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Nach monatelanger Corona-Schließung: Zugspitzbahn startet wieder - Öffnung in wenigen Tagen

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Zugspitzbahn
Bald ist es soweit: Die Zugspitzbahn darf wieder öffnen. ©  Sven Hoppe/dpa

Gute Nachrichten aus Garmisch-Partenkirchen: Die Zugspitzbahn darf wieder öffnen. Doch es gibt strikte Corona-Vorgaben, die eingehalten werden müssen.

Garmisch-Partenkirchen - Nach einer verlorenen Wintersaison stehen die Signale nun auf Grün: Die Bayerische Zugspitzbahn nimmt
die Fahrten auf Deutschlands höchsten Berg am Freitag, 21. Mai, wieder auf. Nach knapp sieben Monaten Schließung gebe es endlich ein Öffnungsdatum, teilte die Bahn am Montag mit. Zwar sei der Betrieb weiter von stabilen Inzidenzwerten unter 100 abhängig, dennoch arbeite man mit Hochdruck an der Wiedereröffnung.

Corona in Garmisch-Partenkirchen: Zugspitzbahn nimmt wieder Betrieb auf - Zutritt nur mit negativem Test

Neben der Seilbahn Zugspitze und der Gletscherbahn wird auch die Bahn auf den nahen Wank den Betrieb aufnehmen. Die Osterfelder- und die Kreuzeckbahn bleiben vorerst noch geschlossen. Die Zahnradbahn solle nach regulärem Fahrplan fahren, aber nur bis zum Zugspitzbahnhof Eibsee. Dort könnten Gäste nach Prüfung der Zugangsvoraussetzungen in die Seilbahn umsteigen.

Voraussetzung ist ein negativer PCR- oder POC-Antigentests, der höchstens 24 Stunden zurückliegt. Zudem erhalten vollständig geimpfte und genesene Gäste nach Vorlage des Impfausweises oder mit Nachweis einer abgelaufenen Corona-Infektion Zutritt zu den Seilbahnen. Wie schon im Vorjahr dürfen weniger Gäste mitfahren; das Tragen einer FFP2-Maske ist Pflicht. Die Registrierung zur Kontaktnachverfolgung über Luca-/Corona-Warn-App oder analoges Kontakt-Formular ist ebenfalls verpflichtend.

Sollten Gästen an der Talstation Seilbahn Zugspitze kein aktuelles Testergebnis vorweisen können, gibt es vor Ort die Möglichkeit, einen POC-Antigentest zu machen (vorab Online-Anmeldung über zugspitze.de). Da die Testkapazitäten begrenzt sind, bittet die Zugspitzbahn jedoch, dieses Angebot nur im Notfall zu nutzen und möglichst mit einem Testnachweis anzureisen oder auf andere Testzentren auszuweichen.

Gäste der Tiroler Zugspitzbahn werden nicht befördert

Für Gästen in Bayern und Tirol gelten unterschiedliche Regeln. Während Gäste der Bayerischen Zugspitzbahn nach eigener Aussage einer behördlichen Testnachweispflicht unterliegen, darf die Tiroler Zugspitzbahn Gäste ohne aktuellen, negativen Test auf die Zugspitze befördern. „Organisatorisch stellen diese Umstände die BZB vor Herausforderungen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Konkret: Die Gletscherbahn, die vom Gipfel auf das Zugspitzplatt fährt, gehört zum bayerischen Unternehmen. „Gäste der Tiroler Zugspitzbahn dürfen daher vorerst nicht mit der Gletscherbahn befördert werden.“

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