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Die neuen (alten) Vorstände von Creme Frech: (v.l.) Christian Hartelt, Beatrice Schönauer, Meggy Schäfer und Johannes Kauschinger.

Der Erfolg spricht für sich

Creme Frech: Viele Ideen, spannende Projekte

Auf ein erfolgreiches Jahr kann Creme Frech zurückblicken. Auch 2017 winken spannende Projekte: Sei es ein Theaterstück zum Luther-Jahr oder ein neuer Dinner-Krimi.

Garmisch-Partenkirchen – Die Dinner-Krimi-Abende sind legendär, die Weihnachtsmärchen Markenzeichen und auch die Premiere der gespielten Lesung mit Veronika Rusch im vergangenen Jahr kam an. Die Theatergruppe Creme Frech aus Garmisch-Partenkirchen ist aus der hiesigen Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken. Allein im vergangenen Jahr kamen etwa 3300 Besucher in den Genuss ihrer Aufführungen. Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung im Gasthaus Zur Schranne in Garmisch-Partenkirchen zog Meggy Schäfer eine rundum positive Bilanz. „Wir freuen uns sehr über unseren Erfolg“, sagte sie. „Beim Rückblick merkt man erst, was wir wieder alles auf die Bühne gebracht haben.“

Erfolgreiche Auftritte im Jahr 2016

Die Bilanz für 2016 kann sich sehen lassen: Zwei verschiedene Dinner-Krimis, eine Lesung und insgesamt 17 ausverkaufte Aufführungen vom „Gestiefelten Kater“ sowie erfolgreiche Auftritte bei der „Nacht der Kulturen“. Beachtlich. Immerhin ist Creme Frech mit seinen mittlerweile 53 Mitgliedern keine Profi-Gruppe, sondern besteht aus engagierten Laiendarstellern. Schäfer lobte sie alle:. „Ohne Euch und euer Engagement ginge nichts“, sagt sie. Locker und leger verlief die Sitzung. Die vier Vorstands-Mitglieder wurden alle einstimmig und unbürokratisch wiedergewählt. Und was bringt die Zukunft?

Mehrere Projekte für den ökumenischen Kirchentag 

Andi Bräu wird der neue „Haus- und Hof-Autor“, nachdem Veronika Rusch sich anderen Aufgaben stellen möchte. Sein Debüt-Projekt „Luther für jedermann“ (Premiere am Samstag, 8. Juli in der Johanneskirche), das er anlässlich des ökumenischen Kirchentags mit dem Schwerpunkt 500 Jahre Reformation schreibt, steht. „Ich habe ein gutes Gefühl, dass wir eine eindrucksvolle Inszenierung zustande bringen“, erklärte Regisseurin Schäfer.

Anlässlich des Kirchentages und des Reformationsjubiläums hat auch sie einiges geplant. Einen historischen Markt soll es geben. Außerdem wird ein Thesentor am Richard-Strauss-Platz aufgestellt. „In den Schulen für Holz und Gestaltung wurde ein sehr schönes, modernes Holz-Tor entworfen“, sagte Schäfer. Daran können Einheimische, Touristen und Gäste ihre Ideen zum Thema „Kirche der Zukunft“ anschlagen. Weiße Kulturstühle schweben ihr ebenfalls vor. Bei einem Besuch in Wiesbaden wurde sie dazu inspiriert: Dort luden weiße Plastikstühle vor Cafés und Geschäften Passanten zum Verweilen ein. Verschiedene Flyer, die darauf lagen, informierten die Gäste über anstehende Veranstaltungen.

Theaterstücke à la „Tausend und eine Nacht“ 

Auch Theateraufführungen kommen heuer nicht zu knapp. Creme Frech wird 2017 wieder auf der Bühne U1, und in Gasthäusern und Hotels zu sehen sein. Ideen für die Stückeauswahl hat Schäfer schon. Bei einem Andalusien-Urlaub ließ sie sich inspirieren. Für das Weihnachtsmärchen schwebt ihr etwa eine Geschichte aus „Tausend und einer Nacht“ vor. „Ich habe aber noch viele andere Ideen“, verriet sie. Anlässlich des Geburtstags von König Ludwig II. am 25. August und dem 180. Ehrentag von Kaiserin Elisabeth am 24. Dezember, plant sie Auftritte im Hotel Badersee und der Schranne. Der neue Dinner-Krimi – aus der Feder Bräus – mit einem Mord in einer Garmischer Ferienpension mit einem Hobbydetektiv à la Hercule Poirot wird wieder vielen das Fürchten lehren.

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