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Das Gebiet an der Äußeren Maximilianstraße, an dem rechts das ehemaligen Firmengelände des Automobilzulieferers Geiger angrenzt. 

Erwerb der Liegenschaften der US-Army forciert

CSU bringt neue Flächen ins Spiel

Was geschieht, wenn das US-Areal an der Äußeren Maximilianstraße zurück an die Bundesrepublik geht? Die CSU will es für die heimische Wirtschaft sichern und stellt einen Antrag.

Garmisch-Partenkirchen – Ein Handwerkerhof für Betriebe aus Garmisch-Partenkirchen schwebt der CSU in der Marktgemeinde schon lange vor. Vor allem Hannes Biehler und Alois Maderspacher machen sich dafür im Gemeinderat stark: erst beim Thema freie Flächen am Bahnhof, dann beim geplanten Gewerbegebiet am Ortsausgang Partenkirchen. Zwei Projekte, bei denen bislang nichts im Sinn der CSU herausgekommen ist. Deshalb bringt die Fraktion einen Antrag in den Gemeinderat ein, um in einem anderen Bereich mehr zu erreichen: der Äußeren Maximilianstraße.

„Der Bedarf, sowohl an Gewerbeflächen, als auch an sozialem Wohnraum insbesondere für Familien, dürfe außer Frage stehen“, heißt es in dem Schreiben an Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer (SPD). Darin wird der Erwerb der Liegenschaften der US-Army unterhalb des Kramers forciert. Die Christsozialen gehen davon aus, dass die rund 43 000 Quadratmeter umfassende Fläche, auf der sich derzeit Wohngebäude, Lagerhallen und Garagen befinden, bis spätestens zum Jahr 2020 an den deutschen Staat zurückgeht. Dieser verwaltet solche Angelegenheiten über die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, kurz BIMA. Die CSU beantragt nun, bei der Behörde das Interesse am Kauf des US-Geländes zu bekunden. Außerdem soll die Kommune umgehend die Bauleitplanung für die Grundstücke im Bereich Soziales und Gewerbe einleiten. Bezüglich der Finanzierung wird vorgeschlagen, sich über ein Darlehen bei der Bayerngrund als alternatives Modell zu informieren. Bestmöglich soll der Antrag noch vor der Sommerpause, sprich in der Gemeinderatssitzung am 26. Juli behandelt werden.

Ob das Thema auf die Tagesordnung kommt, entscheidet Meierhofer nach Auskunft der Rathaus-Pressesprecherin Ute Leitner erst Anfang der kommenden Wochen. Sie teilt die Einschätzung der Christsozialen, dass die Flächen erst in den kommenden Jahren erworben werden können. „Zum Verkauf steht aktuell noch nichts.“

Wie die CSU-Fraktionschefin Elisabeth Koch betont, geht es bei dem Antrag darum, sich alle Möglichkeiten offen zu halten. Wenn es ein Angebot gibt, „dann sollten wir gleich zuschlagen“. Eben gerade deshalb, weil alle Versuche, einen Handwerkerhof für Einheimische zu etablieren, im Sande verlaufen sind. „Das wäre eine Alternative“, sagt Koch zu dem bisherigen US-Areal. Es brauche Gewerbeflächen. Und es brauche Angebote für sozial schwächere Familien. „Wir haben Wohnungsnot“, macht Koch unmissverständlich klar.

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