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Erfreut: (v.l.) Maria und Manfred Stenger, Landrat Anton Speer und Peter Rühl.

Zwei Männer machen sich für den Rennrodelsport stark

Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten für zwei Unermüdliche

Menschen wie sie braucht die Gesellschaft, brauchen die Vereine. Menschen, die sich unermüdlich engagieren. Für ihren Einsatz wurden Peter Rühl und Manfred Stenger nun ausgezeichnet.

Garmisch-Partenkirchen – Mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern hat Landrat Anton Speer (Freie Wähler) Peter Rühl aus Garmisch-Partenkirchen und Manfred Stenger aus Ohlstadt für ihr unermüdliches Engagement ausgezeichnet.

„Der Rennrodelsport hat in Ihrem Leben eine sehr große Bedeutung gespielt. Drei Jahrzehnte lang brachten Sie sich mit sehr viel Herzblut in den Vereinen für diese Sportart ein. Ihr persönlicher und vorbildlicher Einsatz ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein großer Gewinn für den Rennrodelsport und unseren Landkreis“, sagte Landrat Speer gegenüber Rühl.

Rühl ist seit 1961 engagiertes Mitglied im Sportclub Riessersee und hat sich in diesem Verein große Verdienste erworben. In den ersten Jahren war er als erfolgreicher Rennrodler aktiv und wurde dabei mehrfach Bayerischer und Deutscher Meister. Von 1982 bis 1984 fungierte er als Zweiter, bis 2016 als Erster Leiter dieser Abteilung. Unter seiner Regie wurden die Rodelhütte und die gesamte Sportstätte am Kainzenbad neu errichtet. Sehr am Herzen lag ihm die Förderung einer aktiven und jungen Rennrodelmannschaft. Im Vorfeld besonderer Ereignisse an der Rodelbahn am Kainzenbad war er für die gesamte Organisation sowie die Suche nach Sponsoren zuständig. Zudem wendete er unzählige Stunden für das zeitaufwendige Präparieren und die Pflege der Rodelbahn auf. Insbesondere an Wettkampftagen arbeitete er unermüdlich daran, dass die Bahn in einem hervorragenden Zustand vorzufinden war und während der Wettbewerbe kümmerte er sich um die Zeitnahme und die Präparierung. Darüber hinaus ist Rühl Gründungsmitglied des 1991 ins Leben gerufenen Deutschen Förderkreises für Rennrodeln auf Naturbahn, für den er die ersten zwölf Jahre als Zweiter und bis 2016 als Vorsitzender arbeitete.

Manfred Stenger engagiert sich seit fast drei Jahrzehnten im Vorstand und im Vereinsausschuss des Krieger- und Soldatenvereins Ohlstadt. Er hat in dieser langen Zeit mehrere verantwortungsvolle Ämter übernommen und hierbeizum guten Gelingen des Vereins beigetragen. Seit 2009 übt er das Amt des Ersten Vorsitzenden aus. Durch seine langjährige aktive Mitarbeit im Vorstand hat Stenger den Krieger- und Soldatenverein in all den Jahren enorm geprägt.

Viele Jahre war er auch im Trommlerzug seiner Heimatgemeinde aktiv, unter anderem von 1991 bis 2003 als Beisitzer im Ausschuss. Seit 2001 gehört er dem Feuerwehrverein als Ausbilder für die Technische Hilfeleistung an. Zudem ist Stenger seit 1995 Mitglied in der Schützengesellschaft Heimgarten Ohlstadt und für die Dorfkanone verantwortlich.

„Ihr unermüdlicher Einsatz zum Wohle der Vereine und der Allgemeinheit nimmt einen erheblichen Teil Ihrer Freizeit in Anspruch. Daher gebührt Ihrem vorbildlichen und herausragenden ehrenamtlichen Wirken höchste Anerkennung“, lobte Landrat Speer.

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