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Endspurt im Hotel "Das Graseck"

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Von: Manuela Schauer

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Auf Erkundungstour beim Baufest: (v.l.) Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer, Peter Lingg (Sparkassen-Direktor), Peter Lenz (Geschäftsführer Klinkum Garmisch-Partenkirchen), Dr. Sylvia und Dr. Vincens Weingart sowie Schreinermeister Alois Maderspacher.
Auf Erkundungstour beim Baufest: (v.l.) Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer, Peter Lingg (Sparkassen-Direktor), Peter Lenz (Geschäftsführer Klinkum Garmisch-Partenkirchen), Dr. Sylvia und Dr. Vincens Weingart sowie Schreinermeister Alois Maderspacher. © Thomas Sehr

Garmisch-Partenkirchen - Der Termin für die Eröffnung steht: Am 1. Mai wird das Vier-Sterne-Superior-Hotel eröffnen. Schon jetzt ist das Angebot bei den Gästen gefragt.

Die Kabel hängen von der Decke. Planen an den Fenstern verdecken den herrlichen Blick auf das Wettersteinmassiv. Noch sind die großen Räume kahl, das Interieur fehlt. Doch die Arbeiten im neuen Vier-Sterne-Superior-Hotel „Das Graseck“ schreiten zügig voran. „Jetzt ist es absehbar, bis wir fertig sind“, sagt Dr. Sylvia Weingart beim Baufest erleichtert. Nachdem der Termin im Dezember witterungsbedingt verschoben werden musste, will sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Vincens das Hotel mit angegliedertem Präventionszentrum nun am 1. Mai eröffnen.

Dem Datum schauen beide freudig entgegen. Denn schon jetzt „läuft die Nachfrage super“, betont Dr. Vincens Weingart. „Im Mai, vor allem an den Wochenenden, sind wir schon so gut wie ausgebucht.“ Aus dem ehemaligen Forsthaus scheint ein beliebter Ort für Hochzeitsfeiern zu werden. Im à-la-carte-Restaurant mit 80 und im Halbpensions-Restaurant mit 60 Plätzen ist für Gesellschaften ausreichend Raum.

Die Ruhe steht trotzdem im Mittelpunkt. Das Konzept sieht vor, „einen ganz besonderen Ort der Entspannung“ gepaart mit medizinischen Vorsorge-Untersuchungen anzubieten. „Wir wollen ein kleines, feines Boutiquehotel führen.“ Massentourismus? Fehlanzeige. „Nur so können wir auf Bedürfnisse eingehen und den persönlichen Kontakt pflegen“, unterstreicht der Münchner.

Um den Gesundheitssektor mit einzubinden, haben sich die beiden Eigentümer – selbst Mediziner – mittlerweile eine ganze Reihe an Kooperationspartnern mit ins Boot geholt – vom Urologen und Orthopäden über Dermatologen bis hin zum Schönheitschirurgen. Sie alle können im separaten 180 Quadratmeter großen Hotelabschnitt praktizieren. Gleich daneben: der Wellness-Tempel. Saunen, Solarium, Heugrotte, Dampfbad und ein Panorama-Whirlpool im Freien sollen für Erholung in der „absoluten Stille“ sorgen. Die Einrichtung für den Spa-Bereich trifft im März ein.

„Das werden jetzt noch drei spannende Monate“, meint Kardiologin Weingart. Aber sie ist zuversichtlich, dass alles klappt. Auch die Bewerber – meist aus der Region – reißen sich um die 23 Vollzeitstellen. Ebenso wie die Gäste für eins der 30 Zimmer.

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