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Daumen hoch: Beim Auftritt von „Dreisam“ tanzen die Besucher auf den Bänken – der Sturm im Freien tut der Feier-Stimmung im Festzelt keinen Abbruch.  

Und schon sind die neun Tage wieder vorbei

Festwoche Garmisch: Beste Stimmung trotz Sturm und Hitze

Und schon sind sie wieder vorbei: neun Tage Garmischer Festwoche am Wittelsbacher Park. Der Volkstrachtenverein, Gastronomen und die Polizei sind mit der Bilanz zufrieden. Den Besuchern gefiel das bewährte Programm. Nur das Wetter hat heuer verrückt gespielt.

Garmisch-Partenkirchen – Christian Ruf hat in den vergangenen Tagen in viele Gesichter geblickt. Das was er sah, hat ihm gefallen. „Meistens war es ein zufriedenes Lächeln“, sagt der Erste Vorsitzende des Volkstrachtenvereins Garmisch. Darum ist auch er glücklich. Die Garmischer Festwoche am Wittelsbacher Park war wieder ein Erfolg „Was soll ich sagen?“ Ruf zuckt mit den Schultern. „Es hat alles gepasst.“

Das bewährte Programm kam auch heuer bei den Festzelt-Besuchern gut an. „Vor allem die Heimatabende.“ Die mag Ruf besonders gerne. Die Auftritte der Jugendgruppe, der Schuhplattler, der Musikkappelle, der Holzhacker, der historische Alte Tanz oder die Einlagen der Garmischer Gunglmusi „Das ist einfach was Scheens“, sagt Ruf. Gelebte Tradition eben. Besonders hat es den Garmisch-Partenkirchner gefreut, dass beim Steinheben viele einheimische Teilnehmer angetreten sind. In den neun Tagen ging es aber nicht nur ums Brauchtum, sondern auch ums Feiern. Dafür gesorgt, dass die Gäste wieder auf den Bänken tanzen, haben die Musiker von „Dreisam“. Der Auftritt der Kult-Band im Garmischer Festzelt ist mittlerweile Tradition. „Vor allem bei den jungen Leuten kamen sie super an“, meint Ruf.

Die Stimmung im Zelt war ausgelassen. Mit dem Feiern übertrieben haben es nur wenige. Thomas Holzer von der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen nennt die Bilanz der Festwoche „positiv“. Die Beamten und Security-Männer mussten nicht groß eingreifen. Schlimme Schlägereien oder volltrunkene Besucher wurden nicht registriert. „Einzelne, die den Weg nicht nach Hause finden, gibt es immer“, sagt Holzer.

Die waren heuer jedoch weniger das Problem. Das Wetter bereitete den Beamten mehr Sorgen. Am Dienstag – am „Dreisam“-Abend – fegte ein heftiges Gewitter mit Sturmböen über das Festzelt hinweg. „Auch Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort“, sagt Holzer. Vorrangig ging es darum, dafür zu sorgen, dass die Eingangsbereiche dicht sind, so dass kein Wind ins Zelt kommt. „Wir hatten die Lage gut im Griff“, betont der Stellvertretender Dienststellenleiter der Inspektion.

Auch Ruf kam angesichts des Wetters ins Schwitzen. Und zwar die ganze Woche über. „Es war schon recht warm.“ Meistens herrschte Hitze mit bis zu 38 Grad. Ein „kühler Ausklang“ war der letzte Tag der Festwoche – der Sonntag. Lag es an den meteorologischen Extremen, dass heuer nicht ganz so viele Besucher ins Zelt kamen, wie vergangenes Jahr? „Mei, da steckt man nicht drin“, sagt Ruf. Er glaubt, dass es 2016 besonders voll war. Offenbar, weil das 120-jährige Bestehen des Trachtenvereins und der Gaujugendtag gefeiert wurden. „Wir sind trotzdem sehr zufrieden.“

Das ist auch Rosemarie Adlwärth vom gleichnamigen Gastronomiebetrieb. „Schön war’s – wie immer“, sagt sie. Zum 14. Mal sorgten sie und ihre Mitarbeiter für die Bewirtung im Festzelt. Die Hitze machte dem Personal ganz schön zu schaffen. „Spaß g’macht hat’s trotzdem.“ Wie viel Liter Bier in die durstigen Kehlen geflossen sind, kann Adlwärth noch nicht sagen. „Die Tanks wurden noch nicht abgeholt.“ Das soll zeitnah geschehen. Ebenso wie der Abbau des Zeltes. Dann wird von der Garmischer Festwoche nicht mehr viel zu sehen sein. Die Ruhe nach dem Sturm wird für Ruf aber nicht lange anhalten. Denn: „Nach dem Zelt ist vor dem Zelt.“

Magdalena Kratzer

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