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FIS fordert: Windnetze, sonst kein Neujahrsspringen mehr

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Optisch grausam: Windnetze wie hier an der Bergisel-Schanze in Innsbruck sind kein Augenschmaus, sollen aber die Sicherheit für die Springer erhöhen. foto: DPA
Optisch grausam: Windnetze wie hier an der Bergisel-Schanze in Innsbruck sind kein Augenschmaus, sollen aber die Sicherheit für die Springer erhöhen. foto: DPA

Garmisch-Partenkirchen - Der Skiclub Partenkirchen und die Gemeinde Garmisch-Partenkirchen stehen unter Druck: Sie müssen in die Sicherheit der Skispringer investieren, um den Traditions-Weltcup zu behalten

Der Ski-Weltverband FIS macht ernst: Wenn die Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen bis zum nächsten Neujahrsspringen am 1. Januar 2012 keine Windnetze bekommt, scheidet die Marktgemeinde als Ausrichter aus. Aus diesem Grund hat das Subkomitee Kalenderplanung den Termin im vorläufigen Plan für kommenden Winter erst einmal frei gelassen - mit dem Vermerk auf die Forderung.

Für Michael Maurer, Präsident des Skiclubs Partenkirchen (SCP), war der Vorstoß der FIS keine große Überraschung. „Wir hatten es schon geahnt. Denn im Abschlussbericht nach dem Springen 2011 stand bereits, dass Windnetze nötig seien“, erklärt Maurer. Anlegen will er sich nicht mit der FIS, überzeugt ist er deswegen von diesen optisch wenig ansprechenden Anlagen aber keineswegs. „Ich weigere mich zu bauen, wenn nicht erwiesen ist, dass die Netze bei uns etwas bringen.“

Mit einer „Mietlösung“ soll nun das Neujahrsspringen 2012 gesichert werden. In puncto Kosten hatte sich der SCP vor zwei Jahren ein Angebot eingeholt: „Rund 35 000 Euro“, erinnert sich Maurer an die Summe. Ziel ist eine permanente Lösung. Maurer hofft dazu auf eine Drittelung der Kosten zwischen SCP, Gemeinde und Deutschen Skiverband. cf

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