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Ein echter Star: Geduldig schreibt Bastian Schweinsteiger unzählige Autogramme.

"Die Roten vom Werdenfelser Land"

Fußballgott Bastian Schweinsteiger zum Anfassen

Garmisch-Partenkirchen - „Baaaaaaastian“, heizt Moderator Wolfi Hostmann ein. Und 150 Besucher rufen voller Begeisterung „Schweinsteiger. Fußballgott“. Der macht seine Fans glücklich.

Angesichts so viel Fanliebe lacht der Gehuldigte verschmitzt und schaut zu Boden. Bastian Schweinsteiger gibt sich an diesem Samstagnachmittag gut gelaunt, höflich und sympathisch unaufgeregt. Zwei Stunden schenkt der Fußballstar und amtierende Weltmeister dem FC-Bayern-Fanclub in Garmisch-Partenkirchen. „Die Roten vom Werdenfelser Land“ hatten seinen Besuch bei einer Verlosung des Rekordmeisters gewonnen. Und die Roten nutzen die Chance und verleihen „Schweini“ gleich mal die Ehrenmitgliedschaft.

Bilder von der Feier mit Bastian Schweinsteiger

Fußballgott Bastian Schweinsteiger zum Anfassen

Mit Fahnen, Schals und Trikots, roten Ballons und Tischschmuck haben die 110 Fanclub-Mitglieder um Dennis Krinninger und Sebastian Bartsack eine besondere Dekoration im Saal des Werdenfelser Hofes geschaffen. Dort braust um kurz nach 13 Uhr Applaus bei der Ankunft von Schweinsteiger auf.

Maxi Lindebner und Thomas Wiesjahn sind eigentlich nicht so richtig fußballbegeistert sind. Der Nachwuchs vom Partenkirchner Trachtenverein plattelt trotzdem für ihn. Als der Sportler zum Mitmachen aufgefordert wird, sagte er nur keck: „Ähm, mein Sprunggelenk...“

Dass er an diesem Nachmittag Unmengen von Autogrammen schreibt und innerhalb von zehn Minuten mehr als hundert Mal mit Fans fotografiert wird, scheint ihm gar nichts auszumachen. Er ist geduldig und lächelt professionell in die Kameras. Sein Lohn: leuchtende Augen – und das nicht nur von den Kindern. „Ihr wart sehr sympathisch“, sagt er zum Abschied.

Für Fanclub-Chef Krinninger ist nach dem absolut gelungenen und entspannten Nachmittag klar: „Die Roten vom Werdenfelser Land“ werden sich nächstes Jahr wieder für einen Spieler-Besuch bewerben. „Es war einfach nur sensationell.“

Nadja Hoffmann

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