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Nach G7-Gipfel kritisiert Herrmann Arbeit mit Secret Service - und nennt Straßensperrungen „Zumutung“

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Von: Theresa Kuchler

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Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU)
Setzt auf eine starke Polizei beim G7-Gipfel: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU). © Armin Weigel / dpa

Nach dem G7-Gipfel in Elmau meldet sich Innenminister Herrmann zu Wort. Er verteidigt die hohe Polizeipräsenz – und kritisiert die Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Secret Service.

München – Die Polizeipräsenz im oberbayerischen Elmau ist enorm: Rund 18000 Beamte sind wegen des G7-Gipfels in Elmau im Einsatz. Besonders für die Anwohner hat das erhebliche Auswirkungen. So kam am Dienstag über Stunden niemand vom Fleck, weil während der Abreise der Politiker stundenlang die Straßen gesperrt worden sind – was zu viel Unmut unter den Bürgern sorgte.

G7-Gipfel in Elmau: Herrmann verteidigt hohe Polizeipräsenz und Einschränkungen

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann verteidigt die hohe Polizeipräsenz in Elmau und Garmisch-Partenkirchen. Bei einer Pressekonferenz in München bezeichnet er die Straßensperrungen allerdings als „nicht normal“. Er sagt, dass er die Situation bedauere.

Herrmann kritisiert Zusammenarbeit mit Secret Service

Und Herrmann äußerte sich kritisch über das Sicherheitspersonal des amerikanischen Präsidenten. „Es ist in der Zusammenarbeit mit dem Secret Service nicht einfach“, so der Innenminister. Die Angaben seien oft vage. Dass die Straßen durch Garmisch-Partenkirchen so lange gesperrt wurden, bezeichnet er als „Zumutung für die Bevölkerung.“

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