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Gewitter vor G7-Gipfel machen Protestcamp zu schaffen –  Anreise der Politiker dadurch erschwert?

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Von: Tanja Kipke

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Der G7-Gipfel steht vor der Tür. Das Wetter ist von Gewittern und Regen geprägt. Das könnte Folgen für das Protestcamp und die Anreise der Politiker haben.

Garmisch-Partenkirchen – Gewitter, Starkregen und Hagel: Beim G7-Gipfel in Elmau könnte es 2022 ordentlich krachen. Die aktuellen Wetterprognosen sagen Unwetter voraus. Bereits am Freitag (24. Juni) hat der Deutsche Wetterdienst eine amtliche Unwetterwarnung für Garmisch-Partenkirchen und die Region vor „schweren Gewittern“ herausgegeben. Am Sonntag, zum Gipfelbeginn, soll es mit den Gewittern dann weitergehen, auch auf Schloss Elmau, wo die G7 Staats- und Regierungschef dann drei Tage lang tagen.

G7-Gipfel 2022 in Elmau: Gewitter und Starkregen könnten Protestcamp fluten

Matsch, Pfützen und überflutete Zelte: Beim G7-Gipfel 2015 setzten Unwetter das Protestcamp des Bündnis „Stop G7 Elmau“ unter Wasser. Werden sich die Bilder von damals wiederholen? Beim Aufbautag am Freitag mussten sich die Aktivisten bereits mit Starkregen und Hagel auseinandersetzen. Die Wetterprognose für die kommenden Tage sieht für die Camper nicht gerade rosig aus:

Bereits beim letzten G7-Gipfel in Elmau hatten die Aktivisten des Protestcamps mit Starkregen zu kämpfen.
Bereits beim letzten G7-Gipfel in Elmau hatten die Aktivisten des Protestcamps mit Starkregen zu kämpfen. © Sven Hoppe/dpa/Archiv

G7-Gipfel 2022: Gewitter könnten Anreise von Politikern erschweren

Die Wetterlage hat nicht nur Auswirkungen für das Protestcamp, sondern auch auf die Anreise der Politiker. Die G7-Teilnehmer müssen sich im Falle eines Gewitters an einen anderen Ablauf gewöhnen. Geplant ist bisher, die ankommenden Politiker vom Flughafen München direkt mit dem Helikopter zum Veranstaltungsort zu fliegen. Wenn es allerdings stark gewittert, ist das nicht möglich und es geht per Autokonvoi nach Elmau. Für diesen Fall hat die Polizei auch schon alles vorbereitet. Von München bis zum Zielort wurden Parkplätze gesperrt, Umleitungen errichtet und Kontrollstationen aufgebaut. (tkip)

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