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Baustelle Gipfelgastronomie: Die Innenausstattung des künftigen Restaurants ist voll im Gang.

Investitionen in Gastronomie

100 Tage Seilbahn Zugspitze - der Gipfel bleibt eine Baustelle

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Die Seilbahn Zugspitze ist längst in Betrieb: In ihren ersten 100 Tagen hat sie über 100.000 Menschen auf Deutschlands höchsten Berg befördert. Gebaut wird auf knapp 3000 Metern aber immer noch.

Garmisch-Partenkirchen/ Grainau – Mit spektakulären Bauarbeiten auf knapp 3000 Metern Höhe, bodentief verglasten Kabinen mit Platz für bis zu 120 Personen und gleich drei Weltrekorden hat die neue Seilbahn Zugspitze auf sich aufmerksam gemacht. An diesem Samstag ist sie exakt 100 Tage in Betrieb. „In diesem Zeitraum konnten wir bereits über 100.000 Gäste begrüßen“, sagt Verena Lothes, Sprecherin der Bayerischen Zugspitzbahn (BZB). Mit der Inbetriebnahme dieser Anlage sind die Bauarbeiten auf Deutschlands höchstem Berg aber noch lange nicht vorbei. Die Fertigstellung der Terrasse sowie der neuen Gipfelgastronomie läuft auf Hochtouren. Das Panorama 2962 wird Lothes zufolge voraussichtlich am 1. Juli eröffnet.

Wer momentan einen Einkehrschwung auf der Zugspitze machen will, der muss aufs Platt fahren oder auf die österreichische Seite ausweichen. „Am Gipfel gibt es momentan keine Gastronomie“, erklärt die BZB-Sprecherin. Bereits nach Weihnachten sei alles geschlossen worden, um „auf Vollgas“ arbeiten zu können. Der Rohbau auf Ebene zwei ist mittlerweile fertig. Aktuell dreht sich alles um den Innenausbau. Unter anderem werden gerade die Küchensockel gesetzt sowie die Installationsleitungen für Wasser, Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektrik gelegt. Außerdem sind die Arbeiter mit der Unterkonstruktion der Restaurantdecke beschäftigt. Wie bereits beim Neubau der Seilbahn sind auch hier Kräfte der verschiedenen Gewerke parallel zu Gange. Mit der Folge, dass 30 bis 40 Menschen auf der Baustelle agieren. Nur so gelingt es, den ehrgeizigen Zeitplan einzuhalten. Die nächsten großen Schritte sind dann die Kücheninstallation, das Verlegen der Böden und der Aufbau der Einrichtung.

Gäste erwartet „multifunktionales Raumkonzept“

In Anlehnung an den Vier-Länder-Panoramablick lautet das kulinarische Motto der neuen Gastronomie „Das Beste aus vier Ländern“. Dadurch „können wir ein breit gefächertes Spektrum an Gerichten anbieten, bei dem nationale wie internationale Gäste auf ihre Kosten kommen“, sagt Klaus Schanda, Marketing- und Vertriebsleiter der BZB. Großen Wert legen die Küchenverantwortlichen aber nicht nur auf Spezialitäten aus Italien, Österreich, der Schweiz und Deutschland, sondern auch auf Bio- und GQB-(geprüfte Qualität Bayern)-zertifizierte Produkte sowie Fair-Trade – wo immer möglich.

Modernes Ambiente: Holz, Loden und helle Farbe dominieren das Panorama 2962 mit seinen fünf Bereichen.

Die Gäste, denen auf der Terrasse 850 und innen 450 Plätze zur Verfügung stehen, erwarte „ein modernes, multifunktionales Raumkonzept“, betont Lothes. Hell, mit viel Holz und Bezügen aus Lodenstoff „strahlt unser Wirtshaus über den Wolken auch bei Hochbetrieb die nötige Gemütlichkeit aus“. Und wie schon der Name, Panorama 2962, verrät, bietet sich den Besuchern beste Aussicht – sei’s auf den Eibsee, das gold-gefasste Gipfelkreuz oder die umliegenden Berge. Daneben „bieten wir auch einen Kunstgenuss“. 

Rückbauarbeiten im Sommer

Damit verweist Lothes auf ein vierteiliges Gemälde, das die Kaffeebar zieren wird. Eigens dafür gestaltet die renommierte Illustratorin Ameli Neureuther ein farbiges Kompliment an die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten auf der Zugspitze. Dabei interpretiert die Künstlerin, die in Garmisch-Partenkirchen aufgewachsen ist, die Bildsprache im Stile der Tourismus- und Bergbahnplakate aus den 1970er, 1980er und 1990er Jahren neu – „und reiht sich mit ihrem Auftragswerk in die lange Tradition von Kunstförderung auf der Zugspitze ein“.

An der Talstation am Eibsee werden im Frühjahr die Außenanlagen vollendet. „Das war aufgrund des frühen Wintereinbruchs vor der Eröffnung am 21. Dezember nicht mehr möglich“, sagt Lothes. Der Rückbau von Materialseilbahn und Baukran, der den Gipfel noch um 13 Meter überragt, ist für diesen Sommer geplant. Danach nimmt wieder das goldene Gipfelkreuz den Platz als Deutschlands höchster Punkt ein.

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