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Die Regierung von Oberbayern nutzt das Abrams als Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber. 

Arbeiten unter laufendem Betrieb

Abrams wird saniert: Derzeit unter 100 Asylbewerber dort untergebracht

Die Arbeiten im Abrams laufen. In der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber sind Instandhaltungsmaßnahmen nötig. Wie lang diese andauern, steht noch nicht fest.

Garmisch-Partenkirchen – Vor einigen Jahren lebten in der Erstaufnahmeeinrichtung in Garmisch-Partenkirchen bis zu 300 Asylbewerber, derzeit sind es weniger als 100. Der Grund für die verringerte Belegungszahl: Das so genannte Abrams wird derzeit aufgehübscht.

Bei den Arbeiten in der Unterkunfts-Dependance in Garmisch-Partenkirchen handelt es sich zufolge eines Sprechers der Regierung von Oberbayern jedoch nicht um eine gesonderte Renovierung, sondern vielmehr „um laufende Instandhaltungsmaßnahmen“. Die konkrete Angabe eines Anfangs- oder Enddatums der Arbeiten sei nicht möglich. Im Rahmen der Instandhaltung werden etwa Malerarbeiten, die Erneuerung der Beleuchtung, das Ausbessern von Silikonfugen durch Regierungspersonal wie dem Hausmeister des Abrams sowie anderer Dienstleister vorgenommen. „Dabei kann es kurzfristig, beispielsweise durch Malerarbeiten, zu einer geringfügigen Beeinträchtigung der Aufnahmekapazität kommen“, erklärt der Sprecher weiter. Im laufenden Betrieb des Einrichtung fallen grundsätzlich immer wieder Reparaturen und Sanierungsmaßnahmen an.

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Aktuell befinden sich 85 Personen im Abrams in Garmisch-Partenkirchen. Bei Bedarf kann es aber jederzeit zu einer Erhöhung der Belegung kommen, da in der Erstaufnahmeeinrichtung noch Kapazitäten frei sind. Die Verteilung, so der Sprecher, bestimme sich nach einer Vielzahl von Kriterien – wie dem aktuellen Zugangsgeschehen, den verfügbaren Plätzen in der jeweiligen Einrichtung oder dem Familienverbund. Daher könne es temporär in einzelnen Unterkunfts-Dependancen des Zentrums für Ankunft, Entscheidung, Rückführung (AnkER) in Oberbayern zu einer höheren oder niedrigeren Belegung kommen.

Der Abrams-Komplex, früher eine Kaserne der Wehrmacht, später von den US-Streitkräften genutzt, wurde ab dem 14. September 2015 vom Landkreis zur Unterbringung der Asylbewerber angemietet. Dabei brachte der Kreis das lange Zeit leer stehende Gebäude schon damals auf Vordermann. Das bestätigt Stephan Scharf, der Sprecher des Landratsamts. So wurden vor vier Jahren die Heizungsanlage ertüchtigt, der Boden des Speiseraums hergerichtet, in der Küche Fliesen angebracht. Die Kosten in Höhe von 40 500 Euro seien dem Landkreis von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zurückerstattet worden. Zum 31. Dezember 2016 übergab das Landratsamt dann die Zuständigkeit für das Abrams an die Regierung von Oberbayern. 

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Alexander Kraus

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