CSU-Parteitag: Starkes Ergebnis - Markus Söder als Parteichef wiedergewählt

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Noch ist am Wittelsbacher Park kostenfreies Parken möglich. Künftig sollen dieser Platz und auch der gegenüberliegende bewirtschaftet werden. 

Debatte im Garmisch-Partenkirchner Hauptausschuss

Aus für kostenloses Parken am Wittelsbacher Park

Im Garmisch-Partenkirchner Hauptausschuss ging es jetzt ums Thema Parken am Wittelsbacher Park. Es entwickelte sich eine angeregte Debatte. 

Garmisch-Partenkirchen – Warum die Gemeinde im Zentrum des Ortsteils Garmisch kostenfreie Parkmöglichkeiten anbietet, ist für die Freie Wählergemeinschaft (FWG) nicht nachvollziehbar. In einem Antrag fordert die Fraktion, die Parkplätze am Wittelsbacher Park zu bewirtschaften und dadurch Einnahmen zu generieren.

„Wenn wir bei 100 Parkplätzen nur zwei Euro pro Tag bekommen, sind das 73 000 Euro pro Jahr“, rechnete Peppi Braun, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FWG, im Hauptauschuss des Gemeinderats grob vor. Darauf will er nicht verzichten. Zustimmung von allen Seiten. „Garmisch-Partenkirchen hat hier ein Alleinstellungsmerkmal“, sagte Ursula Höger, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, und drückte auch ihr Unverständnis für dieses kostenlose Angebot aus.

Für Dr. Stephan Thiel von der Grün-Unabhängigen Fraktion greift der FWG-Antrag zu kurz: „Wir werden nicht umhin kommen, alle Flächen in der Gemeinde zu bewirtschaften.“ Er verwies auf die vielen Nebenstraßen, an denen kostenfreies Parken nach wie vor möglich ist.

Wenn, dann müsse es überall kostenpflichtig werden, ergänzte der Zweite Bürgermeister Wolfgang Bauer (CSU). „Aber ob man das wirklich will?“ Seine Zweifel zielen nicht zuletzt auf die Anwohner, die kostenfreie Parkplätze auch für ihre Besucher benötigen. Ein Anwohner-Modell könnte da eine Lösung sein, meinte Thiel. „Wir dürfen keine Lücken schaffen“, gab Walter Echter (CSB) zu bedenken. Er fürchtet, dass es sonst vermehrt zu so genanntem Suchverkehr kommt. Autofahrer versuchen dann in Seitenstraßen und in Wohngebieten einen kostenfreien Platz zu ergattern.

In der Diskussion über die Parkgebühren wurde deutlich, dass es dringend einer Neuordnung bedarf. Auch müssen die Parkflächen am Wittelsbacher Park erst einmal hergerichtet werden, bevor man Gebühren erheben kann. Dafür brauche man eine Kostenschätzung, die im nächsten Haushalt berücksichtigt werden müsse, forderte Thiel. Bauer regte an, ein neues Parkmodell für die Marktgemeinde vorzubereiten. Auch die Ausschilderung müsse dabei berücksichtigt werden. Da seien andere Orte wie zum Beispiel Murnau schon sehr viel weiter.

Thomas Karsch

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