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Viele rote Sperrsymbole: Ein Mitarbeiter steht vor der Anzeigentafel des Zugspitzskigebiets.  

Auch Züge fallen aus

Wieder kein Pistenspaß wegen des Tiefs Sabine

Auch am Dienstag fiel in Garmisch-Partenkirchen wegen des Orkantiefs Sabine der Pistenspaß aus. Im Zugverkehr gab es ebenfalls Einschränkungen.

Landkreis – Sturmtief Sabine hat auch am Dienstag im Landkreis Garmisch-Partenkirchen noch für Einschränkungen gesorgt. Dies betraf zum Beispiel den Bahnverkehr. Vormittags fuhren keine Züge auf der Werdenfelsbahn. Dafür waren die obligatorischen Busse unterwegs. Um 13 Uhr vermeldete die Deutsche Bahn dann, dass zwischen Tutzing und Garmisch-Partenkirchen die Züge wieder fahren. Ab etwa 16 Uhr war auch zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald wieder freie Bahn. Für die Strecke nach Reutte in Tirol war bis Redaktionsschluss noch ein Ersatzverkehr eingerichtet.

Zu stürmisch

Skifahrer konnten auf der Zugspitze und im Garmisch-Classic-Gebiet am Dienstag wie schon am Montag nicht ihrer Leidenschaft frönen. „Zu stürmisch“, sagt Verena Lothes, Sprecherin der Bayerischen Zugspitzbahn (BZB). Lediglich am Hausberg und am Kreuzeck war vormittags rund eine Stunde bis 9.40 Uhr Skifahren möglich.

Keine größeren Schäden

„Gott sei Dank hat es keine größeren Schäden gegeben“, ergänzt Lothes. An Ski-Abfahrten stürzten ein paar Bäume um. Am Dienstagnachmittag ging Lothes davon aus, dass der Betrieb am Mittwoch wieder aufgenommen werden kann. Die Entscheidung fällt heute früh.

Sabine hinterlässt Spuren im Wald

Auch im Wald hat Sabine Spuren hinterlassen. Thomas Grebenstein, Geschäftsführer der Waldbesitzervereinigung Ammer-Loisach, vermeldet vereinzelte Schäden. Diese gab es etwa in Bad Bayersoien und zwischen Riegsee und Lothdorf. „Wichtig ist, dass die Bevölkerung vorsichtig ist, wenn sie in den Wald geht“, betont er. Es könne an bestimmten Stellen lebensgefährlich sein. Die Waldbesitzer ruft der Geschäftsführer auf, Ruhe bei allem zu bewahren, was sie im Wald tun. „Das betrifft das Aufsuchen des Waldes, vor allem die Aufarbeitung, und auch den Holzverkauf.“

Im Vergleich zu anderen Stürmen harmlos

Dass sich der Sturm negativ auf den Holzpreis auswirkt, glaubt Grebenstein nicht. Er geht bisher nicht von marktbeeinflussenden Mengen an Schadholz aus. Im Vergleich zu Stürmen der Vergangenheit war Sabine mit einer Windgeschwindigkeit von knapp 160 Stundenkilometern auf der Zugspitze harmlos. Vivian (1990) tobte mit knapp 270 , Wiebke (1990) mit gut 280, Lothar (1999) mit gut 270 und Kyrill (2007) mit mehr als 220 Stundenkilometern. Was massive Schäden in den Wäldern zur Folge hatte. 

roy

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