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Das neue „alpen.work“, das Räume in diesem Gebäude an der Hindenburgstraße gemietet hat, eröffnet am 24. November.

Leuchtturmprojekt Coworking Space

Eine Siegerin – zwei Konkurrenten

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Für Garmisch-Partenkirchens Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer ist es ein „Leuchtturmprojekt“ im Bereich innovativer Arbeitsmöglichkeiten – das neue „alpen.work“. Es gibt allerdings Mitbewerber. Auch Tobias Löser und Dr. Albert M. Geiger wollen ähnliche Projekte ins Leben rufen. Allerdings ohne Unterstützung der öffentlichen Hand.

Garmisch-Partenkirchen – Zwei haben sich gestritten – ein Dritter darf sich freuen. Tobias Löser und Dr. Albert M. Geiger, die beide versuchten, in ihren Gebäuden einen Coworking Space zu installieren und gehofft hatten, dafür Unterstützung von der Gemeinde Garmisch-Partenkirchen und der „Zugspitz Region“ zu bekommen, hatten in dem Wettbewerb das Nachsehen. Gewinnerin ist Nina Strauß, die zunächst an beiden Objekten Interesse gezeigt hatte – und die nun ihr eigenes Ding macht. Die 44-jährige Garmisch-Partenkirchnerin, die bislang eher als Lern-Coach gearbeitet hat, ist Gründerin und Betreiberin des „alpen.work“, das in einem Gebäude an der Hindenburgstraße 30 untergebracht ist und das am 24. November seine Pforten öffnet.

Die zentrale Lage, nicht weit von der Garmischer Fußgängerzone und vom Bahnhof entfernt, hat wohl den Ausschlag gegeben. Das Löser- und Geiger-Gebäude befinden sich an der Maximilianshöhe und damit weit ab vom Schuss. „Der Standort ist verkehrstechnisch gut angebunden und verfügt über räumliche Expansionsmöglichkeiten“, sagt Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer (SPD). „Ich freue mich sehr über dieses Leuchtturmprojekt im Bereich innovativer Arbeitsmöglichkeiten in Garmisch-Partenkirchen.“ Die Wirtschaftsförderung des Marktes habe das Projekt initiiert und fördert es zusammen mit der „Zugspitz Region GmbH“ mit jeweils 10 000 Euro.

Das Geld der Kommune ist zweckgebunden für die Einrichtung, die „Zugspitz Region“ beteiligt sich laut Sebastian Kramer an der Miete. Man sehe die Chance, dieses Arbeitsplatzmodell im Landkreis weiter auszubauen und um eine Pendlerstation und ein Gründungszentrum zu erweitern, erklären Oliver Steinbach, Wirtschaftsförderer des Marktes, und Kramer, in Personalunion Wirtschaftsförderer des Landkreises sowie Geschäftsführer der „Zugspitz Region“ unisono.

Zunächst hat Strauß den ersten Stock, in dem 18 Arbeitsplätze untergebracht sind, des Hauses gemietet, das früher eine Videothek beherbergte. Sie soll sich die Option gesichert haben, auch das zweite Obergeschoss zu nutzen, falls der Bedarf besteht. Strauß selbst will sich nicht äußern. Sie verweist auf viele Termine, sie erhalte für ihr „alpen.work“ noch Einrichtungsgegenstände. Zudem sei mit allen Beteiligten vereinbart worden, „vorab keine Informationen herauszugeben“.

Die Strauß-Konkurrenten Löser und Geiger, die beide nicht in den Genuss finanzieller Unterstützung der öffentlichen Hand gekommen sind, haben nicht vor, sich in den Schmollwinkel zurückgezogen. Ganz im Gegenteil. Für sie heißt es „jetzt erst recht“. Löser hat im ehemaligen Hermann und Kraemer-Gebäude auf 500 Quadratmetern das „gapcoworx“-Projekt gestartet. Im Aufbau befinden sich eine Pendlerstation und Werkstattparzellen im Cofaktoring für Handwerker.

In eine ähnlich Richtung bewegt sich auch Geiger. Er soll mit seiner Geschäftsidee und einem Mitarbeiter, dessen Aufgabe es ist, das Gebäude zu vermarkten, bereits wieder den Kontakt zu Bürgermeisterin Dr. Meierhofer gesucht und ihr seine Vorstellungen präsentiert haben.

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