Thomas Cook ist insolvent - So geht es für Condor, Neckermann und Co. weiter

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Schutz-Mauer: Die Barrikade soll unachtsames Überqueren der Straße verhindern.

Gemeinde hat nachgebessert

Ein Streich? Betonbarrikade versperrt Fußgängerweg 

Schön ist sie nicht. Aber sinnvoll, meint das Ordnungsamt. Am Ende des Siefelfußwegs in Garmisch-Partenkirchen wurde eine Beton-Mauer aufgebaut. Aus einem ernsten Grund.

Garmisch-Partenkirchen – Was Anwohnern zunächst wie ein Freinachtstreich vorgekommen ist, soll die Sicherheit von Fußgängern verbessern. Seit vergangenem Freitag versperrt eine Betonbarrikade das Ende des Stiefelfußwegs an der Kreuzung der Walter-Siegfried-Straße im Ortsteil Partenkirchen. Die Fußgänger schlüpfen jetzt durch die Lücke zwischen dem Betonklotz und dem angrenzenden Gartenzaun.

Ziel der Maßnahme ist laut dem Ordnungsamt Garmisch-Partenkirchen, den Kreuzungsbereich abzusichern. „Fußgänger werden davon abgehalten, die Straße unachtsam zu überqueren“, begründet das Amt die Entscheidung. Zwar ist die Gasse als Fußgängerweg ausgeschildert, dennoch sind immer wieder Radfahrer unterwegs.

Anwohner bemerkten am Freitag, dass die etwa zwei Meter breite Betonbarrikade keine Markierungen trug. Damit verschärfte sich die Gefahrenzone über das Wochenende durch die vermeintliche Sicherheitsmaßnahme. Die Gemeinde weist darauf hin, dass es sich um einen Fußgängerweg handelt. „Es muss sich an die geltende Beschilderung gehalten werden.“ Mittlerweile hat der Markt reagiert und nachgebessert. Mitarbeiter brachten am Montag lumineszierende Markierungen an.    

sd

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