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Wie lange muss die neue Eckbauerbahn noch stillstehen?

Hilferuf an Söder

Bürgermeisterin Elisabeth Koch fordert Öffnung der Bergbahnen

  • Peter Reinbold
    vonPeter Reinbold
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Die Bergbahnen in Garmisch-Partenkirchen leiden Not. Deshalb hat sich die neue Bürgermeisterin Elisabeth Koch (CSU) mit einem Hilferuf an Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder gewandt.

 Einen Hilferuf nennt Elisabeth Koch ihr Schreiben an Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder und an Dr. Florian Herrmann, der die Staatskanzlei leitet. Garmisch-Partenkirchens neue CSU-Bürgermeisterin bittet ihre Parteifreunde, den Bergbahnen ein „konkretes zeitnahes Datum für die Wiedereröffnung zu nennen“. Koch sorgt sich um den Fortbestand der Bayerischen Zugspitzbahn (BZB), deren Aufsichtsratsvorsitzende sie ist, und der Eckbauer- sowie der Graseckbahn, die sich im Besitz der Partenkirchner Bergbahnen GmbH & Co. KG befindet. „Dieses private Unternehmen mit seinen insgesamt 17 Angestellten steht vor dem Ruin“, weist Koch auf die Brisanz der Situation hin.

Als Wunschtermin für eine Wiedereröffnung der Bergbahnen nennt sie den 18 Mai. Ab diesem Tag ist der Besuch von Berghütten wieder zugelassen. Warum dies nicht auch für die Bergbahnen möglich sein kann, „entzieht sich meiner Kenntnis“. Sie verweist auf eine Mitteilung von Matthias Stauch, Vorsitzender des Verbands deutscher Seilbahnen und Schlepplifte und gleichzeitig Vorstand der BZB. Stauch zufolge gebe es ein Hygienekonzept, das vom Verkehrsministerium gemeinsam mit Seilbahnfachleuten und Hygieneexperten erarbeitet worden sei. Nach einhelliger Meinung könnten alle Hygiene- und Abstandsregeln in der Seilbahnbranche sehr gut umgesetzt werden. Zum Schluss ihres Schreibens wird Koch deutlich: „Als Tourismusdestination benötigt Garmisch-Partenkirchen dringend eine touristische Infrastruktur, um auf dem hart umkämpften Tourismus-Markt bestehen zu können.“  

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