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Voll Dynamik und Tatendrang: die Sparkassen-Vorstände Grit Fugmann und Peter Lingg.

Bilanz 2018

Kreissparkasse: Gewinn geht wieder zurück

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Höhere Bilanzsumme, kleinerer Gewinn. Die Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen tut sich weiter schwer in einem Umfeld, das durch die Null- und Negativzinspolitik der EZB geprägt ist. Deshalb dürfte sich auch der Personalabbau weiter fortsetzen. Die Zahl der Mitarbeiter ist seit 2016 um 31 geschrumpft.

Landkreis – Für die Fotografen geben Peter Lingg und Grit Fugmann alles. Und das gleich mehrmals. Forschen Schritts, der Dynamik und Tatendrang ausstrahlen soll, durchmessen die beiden Vorstände die Schalterhalle der Zentrale der Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen. Sie tun das mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Das zeigen sie auch noch, als sie im Rahmen der Bilanzpressekonferenz die Zahlen für 2018 präsentieren. Lingg und Fugmann verströmen Optimismus, obwohl das Jahr schwierig war. „Wir haben ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht und uns im Wettbewerb behauptet“, sagt Lingg, der seit 2016 Vorstandsvorsitzender des Geldhauses ist. Moderat angestiegen ist die Bilanzsumme auf 1,134 Milliarden Euro. Damit rangieren die Garmisch-Partenkirchner bei jenen 19 bayerischen Sparkassen mit einer Bilanzsumme von bis zu zwei Milliarden Euro Lingg zufolge „auf Platz fünf oder sechs. Und wir sind der Marktführer vor Ort“. Als kleine Sparkasse habe man sich stabil entwickeln können. „Unsere Maßnahmen greifen.“

Beim Gewinn ist dies nicht sichtbar. Verdient hat das Finanzinstitut 2018 nur rund 293 000 Euro, was im Vergleich zu 2017 einen Rückgang um 56 000 Euro bedeutet. Und das Plus könnte weiter abschmelzen, wenn die Europäische Zentralbank (EZB) und deren Präsident Mario Draghi ernst machen mit ihrem Vorhaben, den Negativzins für Banken von derzeit Minus 0,4 auf Minus 0,6 anzuheben. 240 000 Euro mussten 2018 aus Garmisch-Partenkirchen nach Frankfurt überwiesen werden. „Es würden dann 120 000 Euro dazukommen“, sagt Lingg. Geld, das auf der Habenseite fehlt. Die Zinspolitik der EZB – ein Ende ist nicht in Sicht, nachdem die Konjunktur in Europa wieder schwächelt und die Preissteigerung nicht über 1,5 Prozent hinauskommt – nennen er und Fugmann ursächlich für die Situation. „Die Zinsüberschüsse, das Kerngeschäft aller Sparkassen, werden weiter abnehmen.“

Teilweise aufgefangen wurde der Rückgang, der von 2017 auf 2018 1,8 Millionen Euro betrug – für 2019 wird ein Minus von einer weiteren Million Euro erwartet – durch Provisionen, zum Beispiel durch den Verkauf von Versicherungen und Bausparverträgen, sowie durch Einsparungen bei den Personal- und Sachkosten. Die Schrumpfkur beim Personal, was sich auch in der Gehaltssumme niederschlägt, wird sich in den kommenden Jahren fortsetzen. 2018 beschäftigte die Kreissparkasse 235 Mitarbeiter, acht weniger als im Jahr zuvor, ein Minus von 31 seit 2016. „In den nächsten Jahren müssen wir noch einmal um bis zu 15 runter“, sagt Linggs. Betriebsbedingte Kündigungen sind dabei weiter kein Instrument. Lingg und Fugmann nutzen Vorruhestandsregelungen, Abfindungen und die natürliche Fluktuation. Irgendwann dürfte allerdings das Ende der Fahnenstange erreicht sein. „Mit weniger als 150 Stellen funktioniert ein Haus unserer Größe nicht“, erklärt der Vorstandsvorsitzende. Derzeit steht die Kreissparkasse bei 188. Die Stimmung innerhalb der Belegschaft soll trotzdem nach wie vor gut sein. „Es herrscht kein Klima der Angst oder Sorge“, sagt Manuela Petzold, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit.

Fast beendet ist die Reduzierung des Filialnetzes. Geschlossen wird am 7. Dezember die Filiale in Partenkirchen. Derzeit verfügt die Kreissparkasse noch über 18 Standorte, von denen aus sie über 60 000 Kunden betreut.

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