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Geben die neuen Stationen frei: Pflegedirektorin Heidi Damböck (l.) und Geschäftsführer Gerald Niedermeier. 

Sanierung bei laufendem Betrieb

Psychiatrie investiert 12,5 Millionen Euro

Die kbo-Klinik in Garmisch-Partenkirchen  hat gebaut und saniert.  Das Hauptgebäude wurde aufgestockt, zwei neue Stationen gebaut. Alles zum Wohle der Patienten.

Garmisch-Partenkirchen – Hell und freundlich, mit Lichtdecke, blauer Sitzecke, Patientenküche, großem Aufenthaltsraum, neu gestalteten Patientenzimmern und einem teils mit Glas überdachtem Patientengarten präsentiert sich die kernsanierte Station E0B in der kbo Lech-Mangfall-Klinik (LMK) Garmisch-Partenkirchen. Sieben Monate dauerten die Arbeiten. Jetzt können Patienten und Pflegekräfte alles in Betrieb nehmen. „Die Situation in unserer Klinik wird sich damit entspannen“, sagt Pflegedirektorin Heidi Damböck, die bei der verantwortlichen Bereichsleiterin Olga Bauereis alles in kompetenten Händen weiß.

Bei laufendem Betrieb zu sanieren – dafür waren erneut besondere Anstrengungen notwendig. Insgesamt liegt eine vierjährige Bauzeit hinter dem gesamten LMK-Team. Tagesklinik und Hauptgebäude wurden aufgestockt, zwei Stationen neu gebaut, drei bestehende komplett saniert. Eine zusätzliche Aufzugsanlage kam hinzu, Außen- und Gartenanlagen hat man neu gestaltet. Als letzte wurde die Station im Parterre nun wiedereröffnet. Mit ihr möchte die Klinikleitung auch dem demografischen Wandel gerecht werden, Altersdemenz-Patienten aufnehmen. „Auf dieser wie auch auf zwei weiteren Stationen führt die kbo-Klinik mit dem neu konzipierten geschützten Bereich für Patienten, die besonders viel Zuwendung und Aufmerksamkeit brauchen, ihr modernes Behandlungskonzept weiter“, erläutert Chefarzt Dr. Florian Seemüller. Dank dieser Maßnahmen sei es möglich, die Stationen offen zu gestalten.

Gerald Niedermeier, Geschäftsführer der kbo-Lech-Mangfall-Kliniken gGmbH, zeigte sich sehr zufrieden. Ihn freut es, wenn er Menschen im Ort trifft, denen in diesem Fachkrankenhaus geholfen werden konnte. „Gut, dass es euch gibt“, lobte kürzlich ein ehemaliger Patient. Das sieht auch Senior Kurt Bauer (Name geändert) so. Der 75-Jährige war bis 2013 nach Rückfällen immer wieder an der Auenstaße stationär untergebracht. „Ich habe es geschafft. Mir konnte geholfen werden. Weil ich von der Wiedereröffnung gelesen habe, war ich neugierig“, erklärte er sein Kommen. Bauer staunte über die Veränderungen sowie das ansprechende Ambiente.

12,5 Millionen Euro haben Umbau und Sanierung gekostet. „Eine wichtige und sinnvolle Investition für die Patienten und die Zukunft der kbo-LMK hier in Garmisch-Partenkirchen“, sagt Niedermeier.  
MARGOT SCHÄFER

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