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CSU startet Unterschriftenaktion für den Kramertunnel

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Alle an einem Tisch: Die CSU-Ortsvorstände und Gemeinderäte starten eine Initiative für den Kramertunnel. © FKN

Garmisch-Partenkirchen - Jetzt auch noch die CSU Garmisch-Partenkirchen: Nach anderen Initiativen starten die Christsozialen eine Unterschriftenaktion für den Bau des Kramertunnels.

Erst die Initiativen der Industrie- und Handelskammer (IHK), dann die Bürgermeister und der Landrat, schließlich der Landtagsabgeordnete Florian Streibl (Freie Wähler) - und jetzt die CSU-Ortsverbände Garmisch und Partenkirchen sowie die Fraktion im Gemeinderat. Sie haben in ihrer gemeinsamen Vorstandssitzung eine Unterschriftenaktion beschlossen: „um der Forderung der zügigen Fertigstellung des begonnenen Kramertunnelbaus Nachdruck zu verleihen“, bekräftigt Schatzmeister Claus Gefrörer.

„Wir haben Verständnis für die Zwänge unseres Bundesverkehrsministers Peter Ramsauer aufgrund einer sehr angespannten Finanzlage“, schreiben die zwei Ortsvorsitzenden Thomas Neff und Johannes Baudrexl in einer Pressemitteilung mit dem plakativen Titel „Wer A sagt, muss auch B sagen. Kramertunnel fertig bauen – ohne Zeitverzug“. Parteifreund Ramsauer indes hatte bei den Etatberatungen die Projekte im Landkreis Garmisch-Partenkirchen aufs Abstellgleis geschoben: Bis 2016 reiche das Geld nicht einmal aus, „um die bereits jetzt laufenden Straßenverkehrsprojekte zügig weiterzubauen“.

Nicht allein die Einheimischen, sondern auch die Gäste im Markt bittet die CSU um Unterstützung. Damit sind im Kreisort nunmehr zwei Unterschriftenlisten von zwei politischen Parteien und Gruppierungen im Umlauf: die der Christsozialen und die von Florian Streibl. Weil seine Petition im Internet mit nur 2432 Unterzeichnungen nicht zum Erfolg geführt hat (für eine Behandlung im Petitionsausschuss des Bundestages sind 50.000 Unterstützer notwendig), sammelt er ein Jahr lang auf Papier weiter.

Matthias Holzapfel

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