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Über die Zukunft  des Kongresshauses in Garmisch-Partenkirchen wird im Zuge von Bürgerentscheiden abgestimmt.

Gemeinde spart sich Geld 

Wie geht‘s weiter mit dem Kongresshaus? Termin für Bürgerentscheide steht fest

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Welcher Tag wird‘s, an dem die Wahlberechtigten zum Kongresshaus abstimmen. Das Innenministerium hat den Termin festgelegt. 

Garmisch-Partenkirchen– Dr. Christoph Elschenbroich (parteifrei) jubelt. „Hurra“, „super“, „fantastisch“ – mit diesen Worten drückt er seine Freude über die Nachricht aus dem Bayerischen Innenministeriums aus. Dieses hat mitgeteilt, dass die Garmisch-Partenkirchner Bevölkerung am 26. Mai nicht nur ihre Stimme bei der Europawahl abgegeben kann, sondern auch für die zwei Bürgerentscheide „Rettet unser Kongresshaus“ (Bürgerbegehren) und „Neubau eines Kongresshauses“ (Ratsbegehren).

Lesen Sie auch: Kongresshaus: Bürgerentscheid und Ratsbegehren kommen - Kritik an „manipulativer“ Formulierung der Fragestellung

Von dem Termin erhofft sich der Mitinitiator des Begehrens, dass mehr Menschen an die Urne treten. Er sieht sogar einen Vorteil für die Europawahl: Sie könnte in der Marktgemeinde  in puncto Wahlbeteiligung von den Bürgerentscheiden profitieren. Die Entscheidung des Ministerium begrüßt auch die Gegenseite. Die Zustimmung, meint Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer (SPD), erspare den Bürgern einen weiteren Urnengang innerhalb weniger Wochen. Denn alternativ hätten die Wahlberechtigten am 2. Juni ihr Kreuz gesetzt. Gleichzeitig entlastet das Parallel-Votum die Gemeindekasse.

Kongresshaus-Zukunft: Infoveranstaltungen geplant

Bis zum nun feststehenden Termin wird noch kräftig Überzeugungsarbeit geleistet. Das CSB hatte für Donnerstag, 28. März, um 19.30 Uhr im Olympiasaal des Streitobjekts zu einem Abend unter dem Titel „Ausrichtung des Kongressgeschäfts in Garmisch-Partenkirchen“ geladen. Die Podiumsdiskussion unter Moderation von Radiosprecher Stefan Kitzmüller wurde verschoben und findet nun am 16. Mai statt. Bereits am 2. April steht ein Infoabend (Beginn: 19.30 Uhr, Festsaal Werdenfels) auf dem Programm, bei dem beide Varianten vorgestellt und diskutiert werden. Elschenbroich und seine Mitstreiter machen ebenfalls noch mobil. Voraussichtlich mit Flyern und einer Veranstaltung. Jörg Setzpfand, einer der Köpfe des Begehrens, ist jetzt schon zuversichtlich, dass das Quorum erfüllt wird. „Der Zuspruch aus der Bevölkerung“, sagt er, „war enorm.“  

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