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Die Bergwacht war am Donnerstag im Dauereinsatz.

Drei Einsätze in zwei Stunden

Wanderer überschätzen sich: Garmisch-Partenkirchner Bergwacht rotiert - und hat eine dringende Warnung

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Die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen ist bei der derzeitigen Hitze im Dauereinsatz. Der Grund: Viele Wanderer überschätzen sich - und denken auch nicht an die grundlegendste Ausstattung für Bergtouren.

Garmisch-Partenkirchen - Drei Einsätze in weniger als zwei Stunden musste die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen am Donnerstag stemmen. Wie die Bergwachtler berichten, hatte sich ein Wanderer und sein Sohn am Kramer verstiegen. Die beiden mussten mit Hilfe des Polizeihubschraubers Edelweiß 1 aus München und zwei Einsatzkräften der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen gerettet werden.

Zeitgleich ergab sich ein weiterer Einsatz: Ebenfalls per Hubschrauber musste ein erschöpfter, dehydrierter Wanderer am Schützensteig gerettet werden. Auch hier waren zwei Bergwacht-Einsatzkräfte mit Hilfe des Rettungshubschraubers Christoph Murnau im Einsatz. 

Die verbleibenden beiden Bergretter rückten mit dem Rettungsfahrzeug Richtung Bockhütte aus, um einen abgestürzten Wanderer mit leichteren Verletzungen abzuholen. Die beiden Patienten der Einsätze am Schützensteig und an der Bockhütte wurden zur weiteren Untersuchung ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen gebracht.

Die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen warnt eindringlich: Wanderer sollen immer genug zu trinken mitnehmen und das Trinken auch konsumieren. Und: Bei Bergtouren sollte man sich nicht überschätzen: „Höher, schneller, weiter mag heutzutage ja "hip" sein, aber sicher ankommen ohne unsere Hilfe ist es auch!“

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sta

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