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Nimmt Formen an: das Regenrückhaltebecken an der Von-Müller-Straße. 

Gemeindewerke investieren ordentlich in besseres Kanalnetz

Neues Becken für 1,3 Millionen Euro

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Garmisch-Partenkirchen bekommt ein besseres Kanalnetz. Dafür nehmen die Gemeindewerke viel Geld in die Hand. Derzeit laufen Arbeiten an der Von-Müller-Straße, wo ein neues Regenrückhaltebecken - nur ein Projekt von vielen. 

Garmisch-Partenkirchen – 20 Millionen Euro – soviel nehmen die Gemeindewerke Garmisch-Partenkirchen in die Hand, um den Generalentwässerungsplan zu erfüllen. Nach den Arbeiten an der Alleestraße, wo Technischem Leiter Günther Rösch zufolge der Kanal neu trassiert wurde, wird derzeit der zweite Punkt auf ihrer Liste abgearbeitet: das Regenrückhaltebecken an der Von-Müller-Straße. Knapp 500 Kubikmeter soll es fassen, wenn es Mitte des Jahres in Betrieb geht.

Hintergrund dieses Vorhabens, für das die Werke 1,3 Millionen Euro – allein das Becken kostet 850 000 Euro – angesetzt haben, ist die Verbesserung des Kanalnetzes. „Dadurch soll Wasser, das bislang größtenteils in der Loisach gelandet ist, aufgefangen werden“, erklärt Rösch. Somit gelangt es dann erst einmal in die Kläranlage und fließt gefiltert in den Fluss. „Daher ist das auch ein Projekt zum Umweltschutz.“

Im Herbst beginnen die nächsten Arbeiten

Die Arbeiten an der Von-Müller-Straße liegen trotz der Wetterkapriolen im Zeitplan. „Das Betonieren verzögert sich zwar etwas, aber das ist kein Problem“, betont Rösch. Auch die Verkehrsbehinderungen – der Bereich Ecke Mühlstraße, Loisachbrücke und Alleestraße ist gesperrt – hielten sich in Grenzen.

Noch in diesem Jahr, voraussichtlich im Herbst beginnen zudem die Arbeiten in der Loisachstraße. „Im Vorgriff auf den Straßenausbau verlegen wir hier größere Kanalrohre mit mehr Speicherkapazität“, sagt Rösch. In mehreren Etappen wird dann Anfang 2018 an der Mittenwalder Straße mit einem ähnlichen Projekt begonnen. Ab dem AOK-Gebäude Richtung Süden werden bis 2019 ebenfalls neue Leitungen eingebaut. Damit ist das Gesamtprojekt aber noch lange nicht abgeschlossen. Rösch zufolge ist es auf etwa 20 Jahre angelegt.

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