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Bald von Deutschland abgeschnitten: der Weiler Griesen.

Behörde informierte nicht

Griesen von Außenwelt abgeschnitten: Bauamt macht Bürgern Zugeständnisse - Politiker mischen sich ein

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Griesen wird für fünf Wochen von deutscher Seite von der Außenwelt abgeschnitten sein. Darauf müssen sich Bahnfahrer einstellen.

Griesen nicht erreichbar: Pension soll Ausfall ersetzt bekommen

Update, 17. Mai: Die geplagten Bürger von Griesen erhalten wohl ein kleines bisschen Entlastung – nicht alle, aber einige. Der Weiler, der zu Garmisch-Partenkirchen gehört, ist derzeit von Montag bis Freitag zwischen 8 und 17 Uhr aus Richtung Grainau nicht über die B23 zu erreichen. Das Staatliche Bauamt nimmt noch bis zum 14. Juni im Bereich „Ochsenhütte“, circa zwei Kilometer östlich von Griesen, Felssicherungsarbeiten vor. Während der Woche können die Griesener ihren Ort nur per Bahn verlassen. Die DB-Regio hat eine Pendelverbindung nach Garmisch-Partenkirchen eingerichtet. Viele Kommunalpolitiker versuchen jetzt, den Menschen, die in den Weilern wohnen, zu helfen. So haben zum Beispiel laut FDP-Presse-Mitteilung die beiden Werdenfelser Liberalen Maria Ackermann und Martin Schröter durch ihr Vorsprechen im Rathaus einiges erreicht. So wird kinderreichen Familien die durch die Sperrung notwendigen zusätzlichen Hort- und Kindergartengebühren erlassen. Ackermann und Schröter setzten sich in einem Gespräch mit Johann Eitzenberger, dem Geschäftsleitenden Beamten des Markts, dafür ein, dass Stephen und Debbie Fleming, die im alten Zollhaus eine Pension betreiben, für die durch die unangekündigte Straßensperrung entstanden Buchungsausfälle Entschädigung erhalten. Eitzenberger leitete diese Anfrage an Thomas Herrmann vom Staatlichen Bauamt Weilheim weiter, das für die Felssicherungsarbeiten verantwortlich zeichnet und bat „um wohlwollende Prüfung“. Ob es dazu kommt, steht noch nicht fest. Und: Griesener sollen in „dringenden Fällen immer nach Garmisch-Partenkirchen“ gelangen können.

Update vom 15. Mai:  Griesen ist von der Außenwelt abgeschnitten. Wie die Anwohner mit der Situation umgehen, berichtet Merkur.de.

Griesen von der Außenwelt abgeschnitten: Bauamt macht den Bürgern Zugeständnisse

Update vom 10. Mai, 18.55 Uhr: 

Die Bewohner von Griesen können aufatmen. Wenigstens ein bisschen. Es kommt nicht ganz so schlimm, wie befürchtet. Der Weiler an der B 23 Richtung Österreich, der zu Garmisch-Partenkirchen gehört, ist ab 13. Mai bis 14. Juni montags bis freitags zwischen 8 und 17 Uhr nicht komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Das hat das Staatliche Bauamt Weilheim, das in dieser Zeit im Bereich „Ochsenhütte“ an der B 23 circa zwei Kilometer östlich von Griesen Felssicherungsarbeiten vornimmt, Judith Kalinke mitgeteilt. Kalinke und mehrer Mitstreiter hatten sich an die Behörde gewandt und in einer Unterschriftenaktion ihre Besorgnis zum Ausdruck gebracht. Ganz zufrieden zeigt sich Kalinke mit dem Maßnahmenkatalog, den ihr Nadine Heiß, im Staatlichen Bauamt für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen zuständig, mitteilte, aber nicht. „Wenigstens haben sich jetzt ein paar Probleme relativiert, auch wenn bei Weitem nicht alle“, teilt Kalinke der Tagblatt-Redaktion mit.

Lösungen bei konstruktiven Gesprächen vor Ort

Bald von Deutschland abgeschnitten: der Weiler Griesen.

 Etwas entspannter wird die Situation in Griesen. Heiß sagt, dass die Versorgung des Weilers durch Rettungsdienste, Notarzt, Polizei oder Feuerwehr in jedem Falle sichergestellt sei. Die Baustelle werde im Einsatzfall durch die Integrierte Leitstelle mit alarmiert und umgehend geräumt, damit die B 23 bis zum Eintreffen der Rettungsdienste, des Notarztes, der Polizei oder der Feuerwehr befahrbar ist. Als Alternative könne der Rettungsdienst den parallel laufenden Radweg nutzen. Eine Regelung, die vor allem für Kalinke, die hochschwanger ist und die ihr Kind in Garmisch-Partenkirchen zur Welt bringen möchte, wichtig ist. Das Bauamt hat ihr empfohlen, wenn die Wehen einsetzen, die „Rettungsdienste anzufordern“. Auch die in Griesen ansässigen Handwerksbetriebe haben Bauamt-Mitarbeiter kontaktiert. Heiß zufolge hat man in konstruktiven Gesprächen vor Ort Lösungen gefunden.

 Weiter zur Verfügung steht den Griesenern die Zugverbindung Richtung Garmisch-Partenkirchen. Bei Schulkindern, die nicht mit der Bahn fahren können, wird für das entsprechende Abholunternehmen eine Ausnahmegenehmigung zur Benutzung des Radweges erlassen. „Der Radweg zwischen Griesen und Grainau steht Radfahrern und Fußgängern während der gesamten Bauzeit zur Verfügung“, erklärt Heiß, die noch einmal deutlicht macht, dass die Arbeiten alternativlos sind und sich in kürzerer Dauer als fünf Wochen nicht realisieren ließen.

FDP-Politiker machen sich ein Bild von der Lage

 Ein Bild von der schwierigen Lage in Griesen haben sich vor wenigen Tagen die beiden FDP-Kommunalpolitiker Martin Schröter und André Göllrich gemacht. Ihre Schlüsse aus dem Besuch: Den rund 70 Bürgern muss geholfen werden. Schröter fordert für die Griesener die Möglichkeit ein, an der Gemeinderatssitzung am 15. Mai teilnehmen zu können. Sein Verlangen: Diese müsse von 19 auf 16 Uhr vorverlegt werden. In seinem Aktionismus hat er allerdings übersehen, dass die B 23 ab 17 Uhr wieder einspurig befahrbar ist. Was ihm Johann Eitzenberger, Geschäftsleitender Beamter des Markts, in einem Schreiben deutlich machte. Schröters Antwort: „Vielen Dank für Ihre gute Nachricht, die ich nach Griesen weitergebe.“

Update vom 10. Mai, 14.23 Uhr: Während der Felssicherungsarbeiten, die das Staatliche Bauamt Weilheim von Montag, 13. Mai, bis Freitag, 14. Juni, zwischen Griesen und Garmisch-Partenkirchen veranlasst hat, bleibt die Bundesstraße in diesem Bereich gesperrt. Die Züge fahren jedoch nach Auskunft der Deutschen Bahn. 

Zu Fahrplanabweichungen kommt es jedoch zwischen 25. Mai bis 10. Juni, wenn auf österreichischer Seite zwischen Griesen und Reutte in Tirol die Gleise erneuert und für den Zugverkehr gesperrt werden. Auf der Strecke der Außerfernbahn zwischen Garmisch-Partenkirchen und Reutte sind zwei Bauphasen zu unterscheiden: Vorbehaltlich dass die Felssicherungsarbeiten keine Schäden an der Bahnstrecke verursachen, fahren die Züge vom 13. bis 24. Mai und vom 11. bis 14. Juni planmäßig. Vom 25. Mai bis 10. Juni bietet die Bahn zwischen Griesen und Reutte einen Schienenersatzverkehr mit Bussen an. Montags bis freitags zwischen 8 und 17 Uhr besteht in Griesen stündlich ein Anschluss mit Zügen von und nach Garmisch-Partenkirchen. Unter der Woche zwischen 17 und 8 Uhr sowie am Wochenende und an den Feiertagen fahren die Busse bis Garmisch-Partenkirchen. Weitere Informationen gibt’s unter www.bahn.de.

Update vom 3. Mai 10.20 Uhr: Auch das noch: Alle, die ab dem 13. Mai untertags die Vollsperrung zwischen Griesen und Grainau mit dem Fahrzeug auf Tiroler Seite umfahren wollen, müssen mit massiven Verkehrsbehinderungen rechnen: Wie die Tiroler Tageszeitung am Freitag mitteilt, beginnt jetzt eine große Bauoffensive im Bezirk Reutte. 

Sperrung auf der Fernpassstraße

Vor allem die Fernpassstraße wird betroffen sein. Ab Montag, 6. Mai, beginnen an der Bundesstraße 179 im Bereich Kreckelmoos Brückensanierungsarbeiten. „Hier wird nächstes Jahr die Fahrbahn neu asphaltiert. Zuvor müssen wir aber noch die stark in die Jahre gekommene Tragwerkisolierung erneuern“, erklärt der Leiter des Bezirksamtes Reutte, Wolfgang Haas, gegenüber der TT. Diese Arbeiten machen eine Totalsperre der Fahrspur in Richtung Norden notwendig. Bis zum 24. Mai wird daher der gesamte Verkehr in Richtung Deutschland über die Marktgemeinde Reutte und die Gemeinde Pflach umgeleitet. „Wir hoffen, dass wir es in zwei Wochen schaffen, aber das hängt vom Wetter und vom Zustand des Tragwerks ab“, sagt Haas.

Update vom 1. Mai, 19.50 Uhr: Griesen – Für die Bewohner des Garmisch-Partenkirchner Ortsteils Griesen kommt es womöglich noch schlimmer als diese befürchten. Nach der Vollsperrung der B23 vom 13. Mai bis voraussichtlich 14. Juni – es werden im Abschnitt zwischen Grainau und Griesen Felssicherungsarbeiten vorgenommen – vielleicht nun auch noch das: Zwischen Garmisch-Partenkirchen und Reutte wird auch auf der Bahnstrecke zwischen dem 24. Mai und 11. Juni nur wenig gehen. In diesem Zeitraum nimmt die Bahn Gleisarbeiten vor. Darauf aufmerksam gemacht hat ein Leser dieser Zeitung. 

Bahn-Sprecher: „Wir waren zuerst da.“

Das heißt: Weder Straße, noch Schiene sind von und nach Griesen nach derzeitigem Stand der Dinge benutzbar. „Wir waren zuerst da“, sagt zu dieser Terminkollision Ernst-Michael Schmidt, Sprecher der Bahn in Bayern. Man habe relativ kurzfristig von der Straßensperrung erfahren. 

Jetzt finde ein Gespräch unter den Fachverantwortlichen statt, wie man damit umgehe. Und es ist eine Lösung in Sicht – zumindest eine kleine. „Wir wollen prüfen, ob ein Zug-Pendelverkehr im Ein-Stunden-Rhythmus zwischen Garmisch-Partenkirchen und Griesen möglich ist“, sagt Schmidt. Er sei zuversichtlich, „dass wir das hinkriegen“. Eine Entscheidung soll in der nächsten Woche fallen. Wegen der Sperrung der Zugverbindung wollte die Deutsche Bahn zunächst einen Schienenersatzverkehr einrichten, der über die Bundesstraße hätte laufen sollen.

Erstmeldung vom 30. April zu „Bewohner sitzen fest: Weiler bald von Außenwelt abgeschnitten“

Griesen – Kommt die Müllabfuhr? Steht in den Sternen. Wird die Post geliefert? Nachdenkliches Schweigen. Kommt ein Krankenwagen im Notfall? „Keine Ahnung.“ Werden die Kinder in die Schule und wieder zurück nach Hause kommen? „Wir wissen es schlichtweg nicht, wir wurden wohl einfach vergessen.“ Zu dieser schlichten, ernüchternden Antwort auf all diese Fragen kommt Alfons Marstaller, denkt er an den bevorstehenden 13. Mai. Dann wird der Garmisch-Partenkirchner Weiler Griesen bis zum 14. Juni von Deutschland abgeschnitten werden. Felssicherungsarbeiten an der Bundesstraße 23 heißt es. Aber auch das wissen die 70 Bürger lediglich aus der Zeitung.

Für (v. l.) Alfons Marstaller, Stephen Fleming, Judith und Manuel Kalinke, die in Griesen wohnen, ist die Sperrung ein nicht hinnehmbarer Zustand.

Marstaller ist ehemaliger Zollbeamter und lebt seit 1966 in dem Ort, der versteckt im idyllischen Wald an der Grenze zum benachbarten Tirol liegt. Schon öfters hatte er das Gefühl, dass Griesen die kleine, vergessene Siedlung im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist. Bisher waren es Lappalien. Wie beispielsweise bei den Fräsarbeiten auf der Bundesstraße, als kurz vor Griesen das Material zu Ende ging, weil „man sich verrechnet hatte“, meint er. Oder Beherbergungsbetriebe, die seit drei Jahren vergeblich auf einen Internetanschluss warten. „Es sind zwar alles nur Kleinigkeiten, aber sie passen ins Bild.“ Marstaller kommt sich langsam so vor, „als wolle man uns gar nicht im Landkreis haben“.

Griesen: Im Mai ist die einzige Verbindung nach Deutschland gekappt

Doch das, was nun bezüglich der Sicherungsarbeiten ab dem 13. Mai geschieht, hat auch der Werdenfelser in all den Jahrzehnten noch nicht erlebt. Den meisten Griesenern wird im Mai mit der Bundesstraße die Lebensader abgetrennt, die einzige Verbindung nach Deutschland. Von Montag bis Freitag, 8 bis 17 Uhr, geht in puncto Straßenverkehr bis zum 14. Juni nichts mehr.

Ebenfalls lesenswert: Defekter Aufzug: Freisinger Rollstuhlfahrer sitzt seit Wochen in seiner Wohnung fest

Marstaller sitzt in dem kleinen, liebevoll eingerichteten Gästehaus „blue apartments“ des Engländers und Wahl-Grieseners Stephen Fleming. Dieser kam vor drei Jahren nach Deutschland, liebt Land und Leute. Mit seiner Frau Debby hat er hier ein kleines Domizil aufgebaut. Er zeigt auf einen Zettel mit den Buchungsbelegen seiner Gästezimmer. „Ich bin zwischen Mai und Juni komplett ausgebucht“, sagt er. Einige Stammgäste, aber auch viele neue Gäste sind darunter. Sie freuen sich auf den Urlaub. Eigentlich. Denn die 3000 Euro, die er einnehmen hätte können in der Zeit der Sperrung, werden sich wohl in Luft auflösen. Die Gäste kommen nicht in sein Apartment. Die gesperrte Bundesstraße 23 macht ihm wortwörtlich einen Strich durch die Rechnung.

Schwangere aus Griesen bangt: Was, wenn es losgeht? 

Er schenkt Kaffee aus silbernen Kannen ein, Judith Kalinke sitzt daneben und verzichtet, trinkt dafür einen Tee. Die Angestellte im Klinikum Garmisch-Partenkirchen ist im siebten Monat schwanger, arbeitet gerade nicht mehr im Schichtdienst, sondern tagsüber. Genau während der Vollsperrung befindet sie sich dann im neunten Monat. Kurz vor der Geburt ihres Babys. „Ich habe wirklich Angst“, gesteht sie. Wird sie es rechtzeitig ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen schaffen, wenn zwischen Mai und Juni ihr erstes Kind zur Welt kommt? Fast schon makaber klingt da die Antwort auf ihre Nachfrage beim Staatlichen Bauamt Weilheim: „Können Sie Ihr Kind denn nicht woanders zur Welt bringen?“, soll der Mitarbeiter am Telefon gesagt haben.

Drei Menschen, drei Schicksale, drei Geschichten von insgesamt 70 Griesenern, die stocksauer auf die Verantwortlichen der Felssicherungsarbeiten sind. Derweil hätte ihrer Meinung nach alles glatt laufen können. Dass die Baustelle nötig ist, steht für sie alle außer Frage. „Natürlich verstehen wir, dass die Felswand gesichert gehört“, bemerkt Kalinke. Doch dass sie und ihre Leidensgenossen bis dato noch kein Wort von den Verantwortlichen des Staatlichen Bauamts gehört haben, ist für sie „eine Unverschämtheit“.

Der Zug fährt zwar weiterhin, ist für die meisten Bürger des Weilers aber keine Alternative. Er verkehrt zwar während der Bauzeit laut Bauamt regulär weiter, sei aber „sowieso schon sehr störungsbelastet“, sagt Kalinke. Wenn dann noch die Sicherungsarbeiten dazu kommen, bei denen schwere Steine aus dem Fels geholt werden, glaubt sie nicht, dass der Fahrplan eingehalten werden kann. „Wie kommen die Kinder zur Schule?“, fragt die werdende Mutter verzweifelt. Schließlich lebt eine Familie mit insgesamt sieben Kindern in dem Weiler. Und die die Bahn geht nur alle zwei Stunden. „Für ein sechsjähriges Mädchen in der ersten Klasse unmöglich.“ Vor allem, da es „eine Lotterie“ sei, ob das Kind es in diesem Alter überhaupt schon schafft, in den richtigen Zug zu steigen „und nicht aus Versehen nach München fährt“.

Wie kommen Pendler aus Griesen hinaus - und wieder hinein?

Dann gibt es jene Menschen in Griesen, die alt und krank sind. Eine Nachbarin von Kalinke hat Leukämie, muss zweimal die Woche zum Arzt. „Der Zug ist da ebenfalls keine Alternative, aus körperlichen Gründen.“ Ganz zu schweigen von den Berufspendlern, die im Schichtdienst arbeiten: „Es gibt auch eine Bäckerin im Ort, die um 4 Uhr morgens nach Garmisch-Partenkirchen fährt und Mittag wieder heim will. So früh fährt kein Zug.“ Auch darauf gibt es seitens des Bauamts noch keine Antwort.

Sauer stößt Kalinke auf, dass aber anscheinend an Touristen gedacht wurde: „Denn am Wochenende funktioniert plötzlich eine Ampelabfertigung.“ Auch diese Information haben sie lediglich aus der Zeitung erfahren. Für die Griesener entpuppen sich die Sicherungsarbeiten immer mehr zu einem Schildbürgerstreich.

Derweil sind sie sich sicher, dass genug Zeit gewesen wäre, um Lösungen zu finden. „Wenn wir nur früher davon erfahren hätten.“ Bereits am 9. März 2019 kam das Staatliche Bauamt Weilheim mit den Kooperationspartnern aus Grainau, Ehrwald und Garmisch-Partenkirchen, dem Landratsamt, der Polizei und dem Rettungsdienst sowie mit der integrierten Leitstelle Oberland und einem Vertreter der Bahn zu einer Verkehrsbesprechung am Runden Tisch in Weilheim zusammen. Die Griesener haben davon nichts erfahren. Über Wochen herrschte Funkstille. Plötzlich dann der Pressebericht, aus dem sie von der Sperre erfuhren.

Sie hoffen nun, durch ihre Unterschriftenaktion doch noch eine Lösung seitens des Bauamts zu erwirken. Dass die Strecke eben doch nicht für fünf Wochen komplett gesperrt wird oder zumindest ein gemeinsames Miteinander zustandekommt.

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