Für die Heldin des Sport-Winters Laura Dahlmeier hat der Skiclub Partenkirchen einen großen Empfang organisiert. Hier die Bilder.
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Für die Heldin des Sport-Winters

Großer Empfang in Garmisch-Partenkirchen: Laura, olé!

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Für die Heldin des Sport-Winters Laura Dahlmeier hat der Skiclub Partenkirchen einen großen Empfang organisiert. Bei einer Einlage wurde sie wortwörtlich zur Überfliegerin.

Die Flugnummer passte ideal zu einer grandiosen Saison. Schon den ganzen vergangenen Winter über hatten man das Gefühl, Laura Dahlmeier bewege sich auf Wolke sieben von Erfolg zu Erfolg. Die Biathletin war mit fünfmal WM-Gold und dem Weltcupgesamtsieg zur Überfliegerin der Szene aufgestiegen. Und als sie nun von rund 2000 Fans in ihrem Heimatort Garmisch-Partenkirchen mit Ovationen empfangen wurde, da kam die 23-Jährige tatsächlich aus luftiger Höh’ einhergeschwebt. Laura Dahlmeier, deren Unerschrockenheit man auch von ihren kühnen Bergtouren kennt, glitt auf einer von ihren Bergwachtkameraden installierten Stahlseil-Konstruktion namens Flying Fox auf die Bühne im örtlichen Kurpark. „Das war ein Super-Gefühl“, sagte Laura Dahlmeier, um dann scherzhaft hinzuzufügen: „Ich freue mich, dass alles gehalten hat.“

Drei Wochen ist es nun her, dass die extrem an Dahlmeiers Energiereserven zehrende Saison in Oslo ausklang. Doch so recht zur Ruhe gekommen ist die Skijägerin noch nicht. „Das ging Schlag auf Schlag“, erzählte sie. Erst war die Zolloberwachtmeisterin noch bei den Zoll-Meisterschaften gefragt, dann folgten eine Trainerausbildung und einige Pflichttermine. Ob sie bei diesem vollen Programm schon wieder zu Kräften gekommen sei? Dahlmeier machte da kein Geheimnis aus ihrer aktuellen Verfassung: „Ich bin noch nicht regeneriert.“ Anders ausgedrückt: Ihr Akku ist noch ziemlich leer.

Umso mehr freut sich die Skijägerin nun auf die paar Wochen bis zum traditionellen Trainingsauftakt (1. Mai). „Es ist superschön, keine Termine zu haben, sondern erst dann aufzustehen, wenn ich aufwache.“ Dahlmeier machte da keinen Hehl aus ihrer Sehnsucht nach dem Müßiggang – auch wenn dieser seine sportiven Aspekte hat: „Ich will jetzt unbeschwert die Freizeit genießen, mich ein bisschen treiben lassen, ein paar Skitouren machen, mit dem Rad unterwegs sein. Ich habe keinen genauen Plan, ich mache einfach, was mir Freude macht.“

Sichtlich Freude bereitete Laura Dahlmeier der von ihrem Verein SC Partenkirchen organisierte Empfang in Garmisch-Partenkirchen. Auch weil die Band „Edelweiss Bluegrass“ extra einen Song („Laura“) für sie komponiert hatte und diesen beim Dahlmeier-Heimatabend im Kurpark fulminant zum Vortrag brachte. Eine kleine Kostprobe: „Laura, Laura, Laura – olé! Du bist die Goldjägerin im Schnee. – Laura, Laura, Laura – come on! Du bist der Star im Biathlon.“

Die sichtlich frohgemute Goldjägerin zeigte sich schwer beeindruckt: „Was da alles aufgezogen wird – nur für mich“, sagte sie bei der Pressekonferenz: „Vielleicht sollte ich jetzt meine Karriere beenden.“ Ein Satz, der verdächtig an Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner erinnerte, die sich 2012 mit 25 Jahren bereits vom Leistungssport verabschiedete. Doch Dahlmeier schickte ihrer spaßig gemeinten Bemerkungen sogleich hinterher: „Ich mache schon noch ein paar Jahre weiter.“ Keine Sorge, also.

Schließlich hat die weltbeste Biathletin ja noch große Ziele. In einem knappen Jahr finden Winterspiele in Pyeongchang/Südkorea statt. „Olympia war schon immer mein Kindheitstraum“, betonte Dahlmeier. Erste Bekanntschaft mit den dortigen Wettkampfstätten machte sie bereits Anfang März. Die Generalprobe verlief optimal. Dahlmeier gewann beide Weltcup-Rennen (Sprint und Verfolgung). Ihre vorolympischen Eindrücke fasste sie so zusammen: „Die Strecken passen. Wenn sich das Drumherum und die Organisation noch verbessert, dann könnten das schöne Spiele werden.“

Ihre Vorbereitungen für den Olympia-Winter laufen schon in drei Wochen an. Dahlmeier meinte: „Das war jetzt eine perfekte Saison, im Training werde ich somit keine größeren Veränderungen vornehmen. Es gibt nur ein paar kleine Stellschrauben, an denen man noch drehen kann.“

Auf ihr obligatorisches Alpin-Abenteuer wird die passionierte Kletterin auch in diesem Jahr nicht verzichten. Diesmal ist ein Trip nach Peru geplant. Dort stünden „ein paar Sechstausender“, die ihr gefielen, sagte Dahlmeier. Die Anden-Tour ist – in Absprache mit den Trainern, versteht sich – im Juni geplant. Also während der Trainingsphase. Bekanntlich stählt Laura Dahlmeier bei solchen Gratwanderungen ihre Kondition und innere Stabilität. Zudem schätzt es die siebenfache Weltmeisterin, dem Startrubel komplett ausweichen zu können: „Da bin ich mir ganz sicher: In den peruanischen Bergen weiß niemand, was Biathlon überhaupt ist.“

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