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Wintersaison 2021/2022: Hoffen auf der Zugspitze

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Noch kein Massenandrang herrscht an den ersten Skitagen auf Deutschlands höchstem Berg.
Noch kein Massenandrang herrscht an den ersten Skitagen auf Deutschlands höchstem Berg. © warmuth/DPA

Es ist ein Bilderbuchstart bei Traumwetter für den Skibetrieb auf der Zugspitze gewesen. Erstmals nach dem Lockdown im Winter 2020/21 laufen wieder Skilifte – auch wenn es vorerst nur zwei sind. Trotz hoher Inzidenzen und extremer Corona-Lage.

Garmisch-Partenkirchen - Nur Geimpfte und Genesene dürfen in die Bergbahnen steigen, 2G-plus ist angekündigt, also Zutritt nur noch mit Negativ-Schnelltest. Die Zugspitzbahn fahre zunächst mit 2G-Regel weiter, informiert Sprecher Klaus Schanda. Man warte auf konkrete Vorgaben. „Wir hoffen, dass es auch weitergehen kann“, sagt BZB-Vorstand Matthias Stauch.

Die ersten Skifahrer waren frühmorgens da, eine Stunde vor der ersten Bahn. „Man merkt, der Drang zum Skifahren ist nach so langer Zeit wieder da“, meint Stauch.

Zu den Ersten an der Seilbahn gehörte Tobias Hentschel. „Ich bin sehr happy. Ich hab’ schon die ganze Zeit ein Grinsen unter der Maske.“ Für ihn ist der Skibetrieb „vertretbar“. Doch: „Ich habe auch gemischte Gefühle.“

Nachvollziehbar: Hentschel ist Assistenzarzt auf der Intensivstation an der Unfallklinik Murnau. Nach dem Skitag fuhr er dorthin zur Nachtschicht – und kümmerte sich um Corona-Patienten. Kommen Skiunfälle hinzu, könne das „zu Kollisionen führen“. Genau einschätzbar sei es nicht. „Wir stellen uns jeden Tag neu auf.“

Ein „komisches Gefühl“ verspürt auch Sandra aus Garmisch-Partenkirchen, die mit ihrem Mann da ist. Die Entscheidung für den Skitag hat sie sich nicht leicht gemacht. „Aber Corona wird uns begleiten die nächsten Jahre.“ dpa/cf

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