+
Alle Jahre wieder dasselbe Problem: Nach dem Winter zieren Schlaglöcher, die der Frost verursacht hat, die St.-Martin-Straße.

Der Frost hat Spuren hinterlassen

Holprige Straßen: Der Kampf gegen die  Schlaglöcher beginnt wieder

Es ist eine Daueraufgabe: Jedes Jahr beseitigt der Markt Garmisch-Partenkirchen Schlaglöcher und Risse auf den Gemeindestraßen. Heuer stehen für diverse Projekte wieder fast 200.000 Euro im Haushalt der Kommune.

Garmisch-Partenkirchen – Schon bald, nämlich nach Ostern, will der Bauhof in Garmisch-Partenkirchen mit der Mission Straßenreparaturen starten. „Die Arbeiten werden angegangen, sobald es die Witterungsverhältnisse zulassen beziehungsweise sobald von den Asphaltwerken Material bezogen werden kann“, teilt Martin Bader, Sprecher der Marktgemeinde, mit. „In den Wintermonaten konnten nur mit sogenanntem Kaltasphalt aufgetretene Schäden und Löcher vorläufig verschlossen werden.“

Dieses Jahr sind im Haushalt für den Unterhalt der Straßen durch den Bauhof 195 000 Euro eingeplant. Dieser ist grundsätzlich dafür zuständig, die Straßenbeläge instandzuhalten und zu sanieren sowie zum Beispiel winterliche Frostschäden kurzfristig zu beheben.

Die Mitarbeiter des Bauamtes kümmern sich dagegen um die größeren Maßnahmen, mit denen in aller Regel Fachfirmen beauftragt werden. Vergangenes Jahr war eine Summe von 170.000 Euro für Straßenausbesserungen zur Verfügung gestanden. Das Budget wurde aber gar nicht voll ausgeschöpft. Insgesamt gab der Markt nur rund 158 000 Euro aus. Eingebaut wurden 2017 insgesamt 813 Tonnen Asphalt. Am meisten Material verwendete man in der St. Martin-Straße sowie am Radweg in Burgrain.

Die Mitarbeiter gehen nach Prioritäten vor. Zuerst beseitigen sie die Schlaglöcher, „von denen unter Umständen Gefahren für die Verkehrsteilnehmer ausgehen können“, erklärt Bader. Daneben unterteilt man die örtlichen Strecken in drei Kategorien. In dieser Reihenfolge nimmt man dann die Priorisierungen bei den Reparaturen vor. Die erste Kategorie bezieht sich auf die Durchgangsstraßen und Querverbindungsstraßen (St.-Martin-Straße, Krottenkopfstraße), die zweite auf die Routen der sogenannten Busschleife, an denen sich sehr viele Institutionen befinden, die dritte umfasst alle weiteren Straßen und Anliegerstraßen.

Straßenprojekte in Garmisch-Partenkirchen

Geplante Straßenreparaturen des Bauhofs: Deckschichterneuerung: Fuß- und Radweg Gröbenschule, Pfarrgasse, Rießerseefußweg, Fußweg Kindergarten St. Martin - Leitle, Einfahrt Frühlingstraße, Alte Gsteigstraße - Wasserreserve, Alte Gsteigstraße - Haus Duisberg, Almhütte, Tegernau - Wasserwerk; 

Deckschichterneuerung mit Gehweg: Am Eisstadion; punktuelle Deckschichterneuerung: Riesserseestraße - Hochblassenstraße, Riffelstraße, Schnitzschulstraße, Dr. Gazertstraße;

 Tragdeckschicht: Bushaltestelle Wildenauerstraße.

Geplante Straßenbauprojekte: Ausbau Loisachstraße (1,55 Mio. Euro); Ausbau Gemeindeverbindungsstraße nach Vordergraseck (800000 Euro); Ausbau Gehfeldstraße (1,35 Mio. Euro); Sanierung Hoher Weg (400000 Euro); Erstmalige Herstellung Krankenhausstraße (605000 Euro).

Roland Lory

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Der Gudiberg ist zurück: zwei Slalom-Wettbewerbe im Jahr 2022
Damit hat wohl keiner gerechnet: Auf dem Gudiberg werden wieder Weltcup-Rennen ausgetragen. 2022 finden dort zwei Slalom-Wettbewerbe statt. Mit dieser Nachricht …
Der Gudiberg ist zurück: zwei Slalom-Wettbewerbe im Jahr 2022
Begehrtes Riegseer Bürgermeisteramt: Run aufs Rathaus
In Riegsee bringen sich offenbar mehrere potenzielle Kandidaten in Stellung, die ins Rennen um das Bürgermeisteramt gehen wollen. Mindestens ein Interessent würde die …
Begehrtes Riegseer Bürgermeisteramt: Run aufs Rathaus
„Niedriger als der Kirchturm“: Riesiges Kunstobjekt entsteht in Unterammergau
Bald feiert der „mSE Campus“ in Unterammergau Eröffnung. Zu den modernen Gebäude-Ensembles von Christian Zott gehört nun auch ein Turm aus etwa 70 Tonnen Stahl.
„Niedriger als der Kirchturm“: Riesiges Kunstobjekt entsteht in Unterammergau
Bär an Grenze gesichtet - Almwirte fordern Abschuss - Experte: Tier könnte längst in Bayern sein
Ein Braunbär ist an der Grenzen zu Bayern in eine Fotofalle getappt. Es ist bereits die zweite Bären-Sichtung in der Region in diesem Jahr. Ist das Tier gefährlich?
Bär an Grenze gesichtet - Almwirte fordern Abschuss - Experte: Tier könnte längst in Bayern sein

Kommentare