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Schrottwert hat diese schwarze Limousine, nachdem deren Fahrer diesen Oberleitungsmasten gerammt hat. 

Kollisionen zum Ferienstart 

Horrorunfall bei Griesen: Schutzengel sitzt mit im Auto

Die Karambolage auf der Bundesstraße 2 bei Griesen hätte auch schlimmer enden können: So aber landeten ein Heilbronner und seine Begleiterin mit Verletzungen im Klinikum. Ihr Auto hatte einen Oberleitungsmasten gerammt. Das war einer von insgesamt vier Verkehrsunfällen, die sich am Pfingstwochenende rund um Garmisch-Partenkirchen ereigneten.

Griesen/Garmisch-Partenkirchen – Ein Bild des Schreckens bot sich am Pfingstsonntag den Rettungskräften: Ein schwarzer Wagen hatte auf der Bundesstraße 23 bei Griesen mit voller Wucht einen Oberleitungsmasten der Deutschen Bahn gerammt. Die beiden Insassen aus Heilbronn (46) und Baden-Baden (42) konnten verletzt aus dem völlig demolierten Wrack befreit werden. Das Rote Kreuz brachte den Fahrer und seine Begleiterin ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen.

Das Unglück ereignete sich kurz nach 13 Uhr. Ausgelöst hatte den Verkehrsunfall laut Polizei eine 20-jährige Garmisch-Partenkirchnerin. In einer Kolonne in Richtung Griesen setzte sie zum Überholen an. Dabei übersah sie offenbar den bereits ausgescherten Wagen des Heilbronners hinter ihr. Der Mann konnte einen Zusammenstoß nur durch ein Ausweichen nach links verhindern und geriet durch dieses Manöver aufs Bankett. In der Folge verlor der Mann die Kontrolle über seinen Mercedes und krachte zunächst gegen einen Leitpfosten und anschließend gegen einen Oberleitungsmasten. „Zwischen den beiden Fahrzeugen fand keine Berührung statt. Der Gegenverkehr wurde nicht gefährdet“, teilt ein Polizeisprecher mit. „Die Verursacherin erlitt einen Schock und musste ebenfalls ins Klinikum.“ Der Pkw des Heilbronners hat nur mehr Schrottwert. Die B 23 musste für zirka eineinhalb Stunden teilweise komplett gesperrt werden, der Verkehr wurde umgeleitet.

Das war der folgenschwerste von insgesamt vier Kollisionen am Pfingstwochenende. Eine davon löste am Sonntag ein 31-jähriger Pole gegen 1.15 Uhr auf der Hauptstraße in Garmisch-Partenkirchen aus. Aus ungeklärter Ursache geriet der Mann mit seinem Pkw auf Höhe der St.-Irmengard-Schulen von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Stahlpfosten und dann gegen eine Mauer. Der Pole wurde zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht. Sein zerbeulter Pkw musste abgeschleppt werden.

Mit dem Schrecken kamen tags zuvor eine Garmisch-Partenkirchnerin (52) und eine Farchanterin (25) bei einer Karambolage in Garmisch-Partenkirchen davon. Die Jüngere hatte der Polizei zufolge beim Einbiegen von der Unterfeld- in die Hauptstraße das Auto der anderen übersehen. Gesamtschaden: rund 13 000 Euro.

Nicht ganz so glimpflich endete am Freitagabend ein Auffahrunfall auf der B 2 für die beiden Beteiligten. Ein 34-jähriger Italiener musste gegen 18.30 Uhr seinen Wagen verkehrsbedingt anhalten. Dies bemerkte eine Garmisch-Partenkirchnerin (41) zu spät und krachte aufs Heck des vor ihr fahrenden Wagens. Für beide ging’s leichtverletzt ins Klinikum. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 12 500 Euro.

Christof Schnürer

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