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Die Freude ist riesig: Die Klasse 9a der Gröbenschule und Lehrerin Inge Ferchl (vorne r.) haben ihr Crowdfunding-Projekt erfolgreich beendet. Nach einem Artikel in unserer Zeitung ging es ganz schnell – dank einer großen Spende.

Spendenaktion erfolgreich

Hurra! Gröbenschule freut sich über neue Computer

Garmisch-Partenkirchen - Wer hätte das für möglich gehalten? Der Traum von 30 Laptops für die Gröbenschule ist tatsächlich wahr geworden. Innerhalb von 72 Stunden kamen im Internet mehr als 12.000 Euro zusammen.

Normalerweise sind Handys und Smartphones im Schulunterricht ja streng verboten. Wer sich nicht daran hält, dem flattert im schlimmsten Fall sogar ein blauer Brief vom Direktor nach Hause. Vergangenen Freitag hat Inge Ferchl, Lehrerin an der Gröbenschule in Garmisch-Partenkirchen, aber eine Ausnahme gemacht. Schließlich war es auch ihr Handy, das da mitten im Unterricht klingelte.

Nachgesehen hat Ferchl erst in der Pause. Die Nachricht, die ihr eine Mutter übermittelt hatte, riss sie fast vom Hocker: „Sie hat mir geschrieben, dass eine Frau 5000 Euro für unser Projekt gespendet hat“, sagt die Lehrerin. Das riesige Finanzloch, ganze 7500 Euro fehlten da noch, das Ferchl und ihrer Klasse 9a Kopfschmerzen bereitet hatte, war plötzlich ganz klein. Als wenig später noch ein Unbekannter im Klassenzimmer auftauchte und weitere 500 Euro spendete, war allen klar: „Wir haben es fast geschafft.“

Somit bekommt die Gröbenschule 30 Laptops, die die veralteten Desktop-PCs im viel zu kleinen Computerraum ersetzen.

Zunächst war das Crowdfunding-Projekt – jeder Interessent konnte sich online mit einer Spende beteiligen – nur langsam in die Gänge gekommen. „Ganz ehrlich: Ich habe nicht mehr geglaubt, dass wir das Geld zusammenbringen“, gesteht Ferchl. Nach einem Artikel im Garmisch-Partenkirchner Tagblatt und bei merkur-online.de ging’s schnell. Innerhalb von drei Tagen knackte die Initiative die Hürde von 10.071 Euro um sage und schreibe 2000 Euro. Diese Extra-Summe will Ferchl jetzt in einen High-Tech-Drucker investieren, der unter anderem die Druckaufträge der 30 Laptops gleichzeitig verarbeitet.

Andreas Mayr

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