Feuerwehreinsatz in Pasing beendet - Folgeverspätungen im Gesamtnetz - Störung in Unterföhring

Feuerwehreinsatz in Pasing beendet - Folgeverspätungen im Gesamtnetz - Störung in Unterföhring
+
Einer der sechs Spitzwelpen, die derzeit im hiesigen Tierheim leben.

Sie wurden ihren Müttern viel zu früh weggenommen

Illegaler Transport: Sechs Spitzwelpen finden Hilfe im Tierheim

Sie hätten in Frankreich verkauft werden sollen. So weit sind die sechs Pommerschen Zwergspitzwelpen nicht gekommen. Bei einer Kontrolle auf der A8 flog der illegale Transport auf. Jetzt sind die Tiere in Garmisch-Partenkirchen.

Garmisch-Partenkirchen – Spitzwelpen aus einem illegalen Transport sind im Tierheim Garmisch-Partenkirchen untergekommen und werden dort von den Mitarbeitern liebevoll aufgepäppelt. Den sechs kleinen Rüden steht die amtlich angeordnete lange Quarantänezeit von fünf Monaten bevor. Dann können sie in gute Hände vermittelt werden.

Die Verkehrspolizei hatte auf der A 8 bei Siegsdorf vor Kurzem einen Sprinter aus der Ukraine kontrolliert. Dabei stellten die Beamten fest, dass unter den Gepäckstücken eine Hundebox versteckt war, in der sich sechs Pommersche Zwergspitzwelpen befanden. Sie sollten in Frankreich verkauft werden. Da die Impfpapiere nicht mit dem Alter der Hunde übereinstimmten, wurden diese vom Veterinäramt Traunstein erst einmal in der Tierklinik Rosenheim untergebracht. Nachdem das Garmisch-Partenkirchner Tierheim über eine entsprechende Tollwutquarantäne verfügt, wies das Veterinäramt die Welpen dorthin ein. Tessy Lödermann holte sie in Rosenheim ab.

Im Tierheim angekommen schliefen sich die sechs kleinen Hundekinder nach den Strapazen der vergangenen Tage erst einmal richtig aus. Bei der tierärztlichen Untersuchung wurde festgestellt, dass die beiden Kleinsten erst ungefähr acht Wochen, die größeren circa zehn Wochen alt sind. Nachdem die Ukraine zu den sogenannten „nicht gelisteten Drittländern“gehört, hätten die Welpen frühestens im Alter von sieben Monaten mit einer gültigen Tollwutimpfung einreisen dürfen. „Die Kleinen wurden viel zu früh ihren Müttern weggenommen. Für die Händler sind sie nur eine Ware, mit der viel Geld verdient werden kann, weil es immer Menschen gibt, die diesen Handel durch den Kauf unterstützen und fördern“, sagt sagt Tierheimleitern Lödermann. Gerade die ersten Lebensmonate seien für die Sozialisierung von Hunden enorm wichtig. „Wir werden alles tun, um dies auch unter den strengen Quarantäneauflagen mit viel Liebe und Beschäftigung zu erreichen.“

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Frau soll am Knorrsteg von einem Asylbewerber bedroht worden sein - Das ist der Ermittlungsstand
Bei einer AfD-Veranstaltung hatte der damalige Bezirkstagskandidat Helmut Fischer über den Vorfall berichtet. Eine ältere Frau sei am Knorrsteg mit einem Messer bedroht …
Frau soll am Knorrsteg von einem Asylbewerber bedroht worden sein - Das ist der Ermittlungsstand
Zukunftsmesse lockt mit so viel Angebot wie noch nie
Eine neue Bestmarke: Über 80 Anmeldungen von Ausstellern für die Zukunftsmesse sind bei der Zugspitz Region eingegangen. Nicht der einzige Erfolg in diesem Jahr. 
Zukunftsmesse lockt mit so viel Angebot wie noch nie
Wurde Kreistag in die Irre geführt?
Die Gemeinde Schwaigen kämpft schon seit längerem für den Erhalt des Staffelsee-Busses. Unterdessen schmiedet der große Nachbar, die Gemeinde Murnau, eigene Pläne.
Wurde Kreistag in die Irre geführt?
Mann belästigt Frauen sexuell - Jetzt wird gegen einen Garmisch-Partenkirchner (49) ermittelt
Die Polizei hat am Sonntag einen Mann festgenommen, der am Wochenende mehrere Frauen sexuell belästigt haben soll. Dabei blieb es nicht bei unanständigen Worten. 
Mann belästigt Frauen sexuell - Jetzt wird gegen einen Garmisch-Partenkirchner (49) ermittelt

Kommentare