+
Großes Team für die Garmischer Kolpingfamilie: (v.v.l.) Dietgard Mayer, Vorsitzender Markus Baur, Präses Josef Konitzer, Elisabeth Geigl, (h.v.l.) Brigitte Gattinger , Leni Megele, Georg Woitich, Annemie Gintner, Georg Seibert, Anton Wiesböck, Georg Fink, Erich Strasser, Angelika Emmerich, Martin Bokor, Hermann Megele, Markus Betz und Barbara Ostler. 

Wahlen bei Generalversammlung

Kolping Garmisch: Mit bewährten Kräften und vollem Kalender

Garmisch-Partenkirchen  - Die Kolpingfamilie Garmisch setzt auf ihr bewährtes Führungsteam – es bleibt auch nach der Wahl identisch. Mit Markus Baur und Josef Konitzer an der Spitze.

Andere Vereine im Landkreis –wie gerade erst die Krüner Trachtler –tun sich mitunter schwer, engagierte Mitglieder für die Arbeit im Vorstand zu finden. Nicht so die Kolpingfamilie Garmisch. Bei ihrer Generalversammlung taten sich die Mitglieder – viele der 324 waren anwesend – dank guter Vorbereitung leicht. So bleibt Geistlicher Präses fast schon selbstverständlich Pfarrer Josef Konitzer, sein Vize ist wieder Erich Strasser und wie nicht anders zu erwarten, stellten sich auch Markus Baur ebenso wie sein Stellvertreter Franz Grasegger erneut zur Verfügung.

Baur kann dabei eine runde Zahl feiern: Er steht bereits seit einem Jahrzehnt der vor 125 Jahren gegründeten Kolpingfamilie vor. „Die Hingabe, mit der Markus Baur den Verein leitet, ist alles andere als selbstverständlich. Sie ist vielmehr ein Geschenk des Himmels“, sagte Konitzer.

Das vergangene Garmischer Kolpingjahr ließen dann Schriftführerin Barbara Ostler sowie Leni Megele, Dietgard Mayer und Quirin Schinko als Beauftragte für Senioren, Frauen und Jugend im Rückblick lebendig werden. Die Vielfalt dessen, was der Verein zu bieten hat, lässt nur Stichworte zu: Bei der Rubrik „Aktuelles und Wissenswertes“ stach genauso ein amüsanter Vortrag von Franz Werner über seine Motorradtour nach Spanien hervor wie die Betrachtungen des evangelischen Pfarrers Thomas Lichteneber über das Pilgern. Es gab Berichte und Besichtigungen – darunter ein köstlicher Einblick in die Produktion der Chocolaterie Amelie, aber auch der Besuch des Olympia-1936-Ausstellung „Die Kehrseite der Medaille“ im Skistadion. Die Abteilung Sport, Unterhaltung und Feiern präsentierte unter vielem anderen einen Volksmusik-Hoagart’n vom Feinsten, den Besuch des Trachtenballs, ein paar Theaterabende, den von Kolping veranstalteten Kinder- und Jugendfaschingsball, ein Schafkopfturnier, das gemütliche Grillfest und einige Eisstockschießen gehörten zum Programm.

Aber auch das große Engagement der Kolpingfrauen wurde hervorgehoben. Sie organisieren den Kleider-, Kunst- und Trödelmarkt, eine aufwändige Ramadama-Aktion an der Bundesstraße 23, den Verkauf von Erntedank-Sträußchen und den Ausschank einer Fastensuppe zugunsten von Menschen mit Behinderung. Film-, Foto- und Computer-Lehrabende, die Kolpingreise nach Italien sowie in die Schweiz und natürlich die Teilnahme an kirchlichen Veranstaltungen rundeten das an Terminen aller Art randvolle Kolpingjahr ab. Dass auch die Vereinsfinanzen stimmen, war am Ende dem Bericht von Kassier Alfred Richter zu entnehmen. Bezirksvorsitzende Veronika Bartl konnte da nur noch staunen: „Es ist wirklich bewundernswert, was Ihr alles auf die Beine stellt – Vergelt’s Gott.“

Gewählt

Präsides: Pfarrer Josef Konitzer, Erich Strasser; Vorsitzender: Markus Baur, Stellvertreter: Franz Grasegger;. Schriftführerin: Barbara Ostler; Kassierin: Elisabeth Geigl; Prüfer: Hermann Megele, Thomas Rothballer; Beisitzerin: Angelika Emmerich; Beauftragtefür Kultur und Reise: Georg Fink; für Familie: Martin Bokor; für Frauen: Brigitte Gattinger; für Missionsarbeit: Dietgard Mayer; für Senioren Leni Megele, für Jugend Quirin Schinko, für Sport und Soziales: Markus Betz; für Handwerk: Anton Wiesböck; für Presse: Cornelia Bader; für die Chronik: Annemie Gintner; für die Fahne: Georg Woitich und für das Kolpingheim: Gabi und Georg Seibert.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bär an Bayerns Grenze gesichtet - Almwirt-Sprecher fordert: „Entnahme, unverzüglich“
Ein Braunbär ist an der Grenzen zu Bayern in eine Fotofalle getappt. Es ist bereits die zweite Bären-Sichtung in der Region in diesem Jahr. Ist das Tier gefährlich?
Bär an Bayerns Grenze gesichtet - Almwirt-Sprecher fordert: „Entnahme, unverzüglich“
Unglück beim Wandern - Frau stürzt vor Augen ihres Mannes in den Tod
Für eine 63-Jährige endete eine Wanderung am Stangensteig bei Grainau in den bayerischen Alpen tödlich. Ihr Ehemann musste das Unglück mitansehen.
Unglück beim Wandern - Frau stürzt vor Augen ihres Mannes in den Tod
Gegen Antisemitismus und Gewalt: 130 Menschen setzen bei Mahnwache ein Zeichen
Der  Anschlag in Halle hat sie schockiert. Die Motive des Täters wollen sie nicht dulden. Deshalb nahmen 130 Menschen an der Mahnwache am Marienplatz teil. 
Gegen Antisemitismus und Gewalt: 130 Menschen setzen bei Mahnwache ein Zeichen
Rettungseinsatz im Höllental: Paar findet Weg nicht mehr - bei winterlichen Verhältnissen
Sie waren recht gut ausgerüstet, trotzdem brauchte ein Paar bei ihrer Tour Hilfe von den Bergrettern. Diese mussten teilweise durch knietiefen Schnee.
Rettungseinsatz im Höllental: Paar findet Weg nicht mehr - bei winterlichen Verhältnissen

Kommentare