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Kongresshaus: Bunte Koalition kämpft für Erhalt des Standortes

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Sie stehen zusammen: (v. l.) Klaus Hilleprandt (FDP), Dr. Sigrid Meierhofer (SPD), Claus Gefrörer (CSU) und Andreas Grasegger (Bayernpartei) mit dem Moderator der Veranstaltung, Tourismusexperte Jo Theisen. © Wolfgang Kaiser

Garmisch-Partenkirchen - Es hat sich eine neue Koalition in Garmisch-Partenkirchen gebildet. Sie setzt sich für den Erhalt des Kongresshauses an seinem jetzigen Standort ein. Die Umzugspläne ans Eisstadion zerriss sie bei einer gemeinsamen Veranstaltung in der Luft.

Das Kurpark-Restaurant in Garmisch-Partenkirchen war überfüllt, denn einerseits ist das Thema hochaktuell, andererseits war die Zusammensetzung der Referenten interessant: Eine Art schwarz-rot-gelb-weißblaue Koalition aus CSU, SPD, FDP und Bayernpartei informierte unter dem Titel „Im Zentrum spielt die Musik“ am Donnerstag über ihre Sicht der Ortsentwicklung.

Alle Vertreter sprachen sich vehement gegen einen Neubau des Kongresshauses am Eisstadion aus – aber energisch für den Erhalt und die Modernisierung des jetzigen Hauses am Richard-Strauss-Platz. Dabei kritisierten sie teilweise scharf die Studie von Berater Horst Hofbauer.

Alle Artikel zum Kongresshaus finden Sie hier!

Die vier Parteien sind sich einig, dass das bestehende Gebäude veraltet und dringend eine Grundsanierung mit zusätzlichen An- und Umbauten notwendig ist. Den Standort zwischen Kurpark und Fußgängerzone halten sie jedoch für ein Alleinstellungsmerkmal; die Gesellschaft für Förderung und Entwicklung des Seminar- und Tagungswesens bestätige seine optimale Lage. Die Parteien sehen auch Erweiterungsmöglichkeiten: mit einem Parkplatz, einem Konzertsaal, einem vergrößerten Foyer und einem neuen Kongresssaal. (wk)

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