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Eröffnen am Kirchplatz den Krippenweg: (v.l.) Krippenvereins-Ehrenvorsitzender Waggi Rehm, Diakon Ferdinand Bergrab, Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer, Linus Kässer und Krippenvereins-Chef Ferdinand Brunnenmayer.  

Tradition in der Weihnachtszeit

Krippenweg in Partenkirchen: Kunstwerke des Glaubens

Die Vielfalt der Krippenkunst ist wieder in den Schaufenstern der Ludwigstraße zu bestaunen. Die Ausstellung in Partenkirchen hat mittlerweile Tradition, überrascht aber jedes Jahr mit seiner Vielfalt.

Garmisch-Partenkirchen – Jede für sich ist ein liebe- und mühevoll gefertigtes Schmuckstück. Zusammen bilden die 35 kleinen Kunstwerke den Partenkirchner Krippenweg: Die Besucher der Historischen Ludwigstraße können wieder auf Entdeckungsreise gehen. Seit dem ersten Advent zeigen alle Schaufenster zwischen Rathaus und Obermarkt die vielfältigen Szenarien, wie sich die Menschen die Geburt Christi vorstellen. Mit dem Jesuskind, Maria und Josef im Mittelpunkt, drumherum Engel und Hirten sowie die Weisen aus dem Morgenland.

Die Figuren sind aus Holz geschnitzt oder aus Ton geformt, manche mit Miniaturgewändern bekleidet, andere farbenfroh bemalt. Vom Orient mit halbverfallenem Stall von Bethlehem bis hin zum tief verschneiten Bauernhof im Werdenfelser Land. Der Fantasie war auch bei der Gestaltung der Behausung der Heiligen Familie keine Grenze gesetzt.

Von diesen Kleinwelten begeistert zeigte sich die Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer (SPD), die zusammen mit Linus Kässer, dem Sohn des Vorsitzenden der Werbegemeinschaft „Partenkirchen erleben“, die Schau auf dem Kirchplatz vor der großen Freikrippe des Volkstrachtenvereins offiziell eröffnete. Begleitet von festlichen und stimmungsvollen Adventsliedern, die der heimische Kirchenchor – unter der Leitung von Rainer Voll – gekonnt zum Besten gab. Die Rathaus-Chefin betonte, dass es für sie die reine Freude sei, „dass wir hier in dieser Historischen Straße den schönen Brauch des Krippenbauens miterleben dürfen“. Zumal er ja gerade im Alpenraum eine Jahrhunderte alte Tradition habe.

Aus diesem Grund sei auch er sehr stolz, „dass unsere Straße gefüllt ist mit besonders schönen Stücken aus dem heimischen Krippenbau“, betonte Kässer. Diakon Ferdinand Bergrab sagte, wie schön er die Schau findet, auch im Sinne der Verkündung. „Denn mit ihr wird auch nach außen gezeigt, was unser christlicher Glaube für den Ort bedeutet.“ Über den Krippenweg hinaus ist übrigens ein Abstecher ins nahe Werdenfels-Museum empfehlenswert. Die dortige Krippensammlung wurde erst jüngst um wertvolle Exemplare reicher. Mehrere der in den Schaufenstern ausgestellten Exponate wurden als Leihgabe vom heimischen Verein der Krippenfreunde zur Verfügung gestellt, erklärte dessen Vorsitzender Ferdinand Brunnenmayer.

Die Schau an der Ludwigstraße findet heuer bis zum 7. Januar statt. Die Besucher haben bis dahin die Chance, die Krippen zu bestaunen.

Wolfgang Kaiser

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