Bedrohlich nahe kam das Wasser der Bundesstraße 23 südlich von Garmisch-Partenkirchen. foto: CF

Land unter im Landkreis Garmisch-Partenkirchen

Garmisch-Partenkirchen - Die starken Regenfälle in der Nacht auf Dienstag haben die Pegel der Flüsse und Wildbäche sehr schnell ansteigen lassen - Größere Scghäden sind bislang aber ausgeblieben

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Das Wasser hat den Landkreis Garmisch-Partenkirchen wieder einmal in Beschlag genommen: Am Montagabend hatten die ergiebigen Regenfälle eingesetzt, da schwante vielen schon, was kommen würde. Die Pegel der Flüsse und Wildbäche klettern nach oben - und das beängstigend schnell. Die Ammer erreichte einen Stand von mehr als 2,20 Meter - Meldestufe zwei. Auch die Loisach durchbrach diese Marke, die an der Mündung der Partnach 2,80 Meter beträgt. Damit überstieg der Wasserstand sogar die Hochwasser-Marken von 2000 und 2008. An die dramatischen Verhältnisse, die Pfingsten 1999 oder im August 2005 herrschten, reichte das Szenario glücklicherweise bei weitem nicht heran. Zum Vergleich: 1999 stand die Loisach an jener Stelle bei 4,11 Metern. Dank der in den vergangenen Jahren erfolgten, millionenteuren Hochwasser-Schutzmaßnahmen im Landkreis blieben größere Schäden aus. Bereits am Nachmittag gingen auch die Regenfälle merklich zurück.

Die üblichen Sperren freilich waren nicht zu verhindern: Die Staatsstraße zwischen Murnau und Schwaiganger sowie die Bundesstraße 2 zwischen Murnau und Eschenlohe waren laut Polizei Garmisch-Partenkirchen nicht mehr passierbar. Die Staatsstraße zwischen Ettal und Graswang wurde kurzzeitig überschwemmt, war aber schnell wieder passierbar. Allerdings wurde der Grenzübergang in Richtung Plansee nach Österreich nach einem Murenabgang gesperrt. (cf)

Das Landkreiswetter

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