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Geben alles: die Boys von Down under.

Tänzer aus Australien zogen alle Augen auf sich

Straffe Muskeln, knackiger Hintern: So heiß ging‘s bei „Thunder from Down under“ zu

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Six-Packs und viel Männerhaut: Die Tänzer von „Thunder from Down under“ begeisterten mit „Desert Dream“ die Damenwelt des Landkreises. 

Garmisch-Partenkirchen– Lustvolles Stöhnen auf der Bühne, knackige Hintern und ganz viel blanke Haut – so etwas hat es im Kongresshaus in Garmisch-Partenkirchen lange nicht gegeben. Da gerieten etwa 200 junge Damen schier aus dem Häuschen. Kein Wunder, denn diese tanzenden Six-Pack-Kerle von „Australiens heißestem Export“ – so lautete der Plakat-Spruch – heizten den Mädels gehörig ein.

„Thunder from Down under“, in Las Vegas längst zum Geheimtipp unter den Frauen avanciert, eroberte nun auch die Garmisch-Partenkirchner Weiblichkeit. Mit ihren wie von einem Bildhauer gemeißelten Körpern, den angespannten Muskeln unter den knappen Shirts, den imposanten Bizeps-Packungen und den Händen in den knappen Tangas, verstanden es die sehenswerten Stripper, das andere Geschlecht in helle Aufregung zu versetzen.

„Einfach cool, die Jungs“, urteilte Sandra Vogt aus Oberammergau und sprach damit den meisten Frauen im tosenden Publikum aus der Seele. Julia Grau aus Murnau feierte an diesem Abend mit ihren fünf Freundinnen ihren 29. Geburtstag und freute sich über das besondere Geschenk „das ich nie vergessen werde, was für ein Erlebnis“.

Die Boys aus Down Under waren aber auch einfach zu verführerisch, und ihre Show „Desert Dream“ ließ so manch ein Frauenherz höher schlagen. Dass das alles nicht viel mit Romantik und tiefen Gefühlen zu tun hatte, war klar. Dafür ließen die sexy Tänzer die Hüllen derart schnell fallen, dass den Zuschauerinnen zu gefühlsmäßigen Vorbereitungen gar keine Zeit blieb. Aber dafür reine Körperlichkeit, die in so manch einer die eine oder andere Fantasie erweckt haben mag. Immer wieder liefen die extrem gut gebauten Männer in ihr weibliches Publikum, ließen sich berühren, umarmen und nahmen dann auch sogleich die eine oder andere mit aufs Podest. Und den Damen gefiel’s offensichtlich. Sie kreischten, grölten und pfiffen, was das Zeug hielt und kannten keinerlei Berührungsängste. Die seien laut Programm auch „fehl am Platz“.

Egal, ob sexy Feuerwehrmann, Polizist, Cowboy oder Dschungelmensch, die gestählten Jungs zeigten in (mehr oder weniger) erotischen Tanzeinlagen, was sie drauf haben.

Das war kein normaler Männer-Strip, sondern ein interaktives Miteinander, das Männer wie Frauen gleichermaßen genossen. Für viele wurde der Auftritt von „Thunder from Down under“ zu einem unvergesslichen Mädelsabend (tatsächlich bestand das Publikum bis auf einen Mann, und der hatte sich in die letzte Sitzreihe verkrümelt, fast ausschließlich aus 20- bis 30-jährigen Frauen).

Der Wunsch von Miriam Schödel, Krankenschwester aus Murnau, beispielsweise, wurde mehr als erfüllt. Sie wollte nämlich „ganz viel nackte Männerhaut“ sehen. Da machte es auch nichts, dass es in dieser Show nicht sehr hochgeistig zuging. Manches wirkte doch recht plakativ, etliche Feststellungwaren sicher weder besonders lustig noch tiefsinnig. Aber darum ging es ja schließlich auch gar nicht.

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