+
Die aktuelle Ausgabe der Bergwelten. Ab sofort überall im Landkreis erhältlich. 

Frühjahrs-Ausgabe erhältlich: Von uraltem Handwerk und historischen Bildern

Magazin Bergwelten: Ur-Grantler fürs Fernsehen gesucht

  • schließen

Einsame Orte – es gibt sie noch in der Region. Das zeigt die Frühjahrs-Ausgabe der Bergwelten. Sie erzählt auch von einem uralten Handwerk. Und sie erforscht den Grant – der (hoffentlich) nie ausstirbt. Dabei geht Experte Thomas Grasberger nicht nur dem Lebensgefühl auf den Grund - er sucht auch dringend einen Ur-Grantler für eine Fernseh-Doku. Also: Unbedingt schnell melden!

Der Grantler - er zieht sein Gesicht hinter sich her wie eine tote Sau. Manchmal zumindest. 

Heute schon gegrantelt? Geflucht wegen der großen und kleinen (politischen) Wetterlage? Geschimpft, weil Ihnen die Nase des Nachbarn nicht passt? Ihnen zu kalt und gleichzeitig zu warm ist? Ja? Wunderbar! Dann sind Sie in dieser Ausgabe genau richtig. Schließlich suchen wir darin den Werdenfelser Grantler. Thomas Grasberger hat sich gefragt, ob es den in diesem Landstrich überhaupt gibt. Sogar die historischen Grant-Wurzeln hat er erforscht.

Der Grant - keine schlechte Eigenschaft, vielmehr ein Lebensgefühl

Nun, wenn Sie heute noch nicht in Grantel-Stimmung verfallen sind – kein Problem. Schließlich, sagt der Herr Grasberger, kann sich das von einem Moment auf den anderen ändern. Schlagartig wird schon mal so ein gut gelaunter, freundlich lächelnder Mensch wie Sie gerade zum griesgrämig-renitenten Grantler. Was Ihnen keine Sorge bereiten muss. Der Grant ist keine schlechte Eigenschaft, vielmehr ein Lebensgefühl, der Blues des Südens, der Mann und Frau gleichermaßen trifft. Auch das sagt der Herr Grasberger. Der muss es wissen, als Grant-Spezialist. Ein Buch hat er schon darüber geschrieben, ein Dokumentations-Film wird folgen. Dafür aber braucht er noch echte, leibhaftige Grantler und Grantlerinnen. Vertreter dieses einmaligen südbairischen Lebensgefühls, die ihm mehr darüber erzählen. Sie sind so ein Exemplar? Oder Sie kennen eines? Dann melden Sie sich schnellstmöglich bei den Bergwelten (E-Mail an bergwelten@merkur.de).

Wer weiß, vielleicht hat Markus Sebrich den Grantlern schon ab und zu alle Ehre gemacht. Früher, als er sein Handwerk noch nicht so gut beherrscht hat und Geduld ein Fremdwort für ihn war. Heute hat er keinen Grund mehr zum Fluchen. Jeder Stich sitzt. Als Federkielsticker richtete er sich in Partenkirchen eine Werkstatt ein. Wir haben den jungen Mann besucht, der dieses uralte und so selten gewordene Handwerk erlernt hat.

Alt und selten – das beschreibt auch einen Teil unserer Fotostrecke. Sie zeigt die Gemeinde Saulgrub-Altenau von einer besonderen und seltenen Seite: Sie zeigt das Gestern und das Heute. Historische Bilder stehen aktuellen gegenüber. Orte im Wandel der Zeit.

Aktuelle Ausgabe in den Tourist-Infos 

Das - und so viel mehr gibt‘s in der Frühjahrs-Ausgabe der Bergwelten zu lesen. Sie liegt ab sofort in alle Tourist-Informationen im Landkreis aus. Online ist das Heft zum Blättern unter www.bergwelten.de zu finden. Viel Spaß beim Lesen. 

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Hitlergruß“ von der Zugspitze: Aufregung um AfD-Funktionäre
Funktionäre des AfD-Kreisverbandes Freising-Pfaffenhofen in Erklärungsnot: Markus Schirling (44), Kassier des AfD-Kreisverbandes und Direktkandidat der AfD für die …
„Hitlergruß“ von der Zugspitze: Aufregung um AfD-Funktionäre
Lauter Knall schockt Murnau: Explosion in Mehrfamilienhaus - Druckwelle zerstört Scheibe
Murnau - Das hätte schlimmer enden können: Feuer hat am Montag in einem Wohnhaus in Murnau Sprayflaschen erfasst und zu einer lauten Verpuffung geführt. Eine Person …
Lauter Knall schockt Murnau: Explosion in Mehrfamilienhaus - Druckwelle zerstört Scheibe
Mit Box und Beutel: Mehr plastikfreies Einkaufen im Isartal ermöglichen
Ein Leben ohne Plastik. Geht das überhaupt? Beim Krüner Nachhaltigkeitsstammtisch wurden Erfahrungswerte und Tipps ausgetauscht. Nun ist der Plan, gemeinsam mit den …
Mit Box und Beutel: Mehr plastikfreies Einkaufen im Isartal ermöglichen
Zu wenig Personal: Sommer-Fahrbetrieb der Karwendelbahn ist gefährdet
Der Karwendelbahn läuft das Personal davon: Zum 31. Mai verfügt die Aktiengesellschaft nur noch über vier Mitarbeiter im Seilbahnbereich. Das geht aus einer …
Zu wenig Personal: Sommer-Fahrbetrieb der Karwendelbahn ist gefährdet

Kommentare