Sorge um Mann der Queen: Prinz Philip mit Auto verunglückt

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Ein Garmisch-Partenkirchener Paar erlebte am Freitag eine unangenehme Bahnfahrt.

Bahn reagiert desinteressiert

Mann klemmt mit Arm in Zugtür: Paar muss weiter fahren als gewollt

Ein fast eingeklemmter Arm in der Zugtür, eine erzwungene Weiterfahrt bis zum nächsten Bahnhof und die Gleichgültigkeit einer Bahn-Angestellten: Damit hatte ein Garmisch-Partenkirchner Paar zu kämpfen.

Landkreis - Angela Klotz und Michael Bergmann waren mit der ersten Zugverbindung um 4.53 Uhr vom Münchner Hauptbahnhof nach Garmisch-Partenkirchen gefahren. Um halb Sieben erreichten sie ihr Ziel und wollten aussteigen. Als sie die Zugtür erreichten, schloss sich diese bereits wieder. Michael Bergmann streckte seinen Arm aus und versuchte damit die Tür aufzuhalten. Das missglückte allerdings und so begann das Paar hektisch mehrmals auf den Türöffnerknopf zu drücken. 

Dem Zugbegleiter schien das egal zu sein. Die Bahn setzte sich wieder in Bewegung und so musste das Paar gezwungenermaßen bis Klais weiterfahren. Dort angekommen, seien sie, wie sie dem Tagblatt gegenüber behaupteten, auf Desinteresse und Gleichgültigkeit einer Mitarbeiterin der Deutschen Bahn gestoßen. Diese meinte nur, die Türen seien lang genug geöffnet gewesen und das Paar hätte sich noch ein Ticket für die Weiterfahrt kaufen müssen. Das war nicht das Problem, da die Zugreisenden ein Regio-Ticket Werdenfels besaßen.

Zur Debatte standen eher, dass Martin Bergmann von der Zugtür hätte eingeklemmt werden können und dass seine Freundin ein behindertes Kind Zuhause habe, um das sie sich aufgrund der Zeitverzögerung viel zu spät habe kümmern können. „Die Pflichtaufgabe des Zugbegleiters ist es, den Lokführer hinsichtlich der Zugabfertigung zu unterstützen“, erklärte der aufgebrachte Garmisch-Partenkirchner. „Es ist Teil seiner Arbeit, zu überprüfen sowie zu warten, bis alle Fahrgäste ausgestiegen sind.“ Der Pressestelle der Deutschen Bahn in München war der Fall nicht bekannt. Es wurde lediglich darauf hingewiesen, dass das Paar ein Online-Kontaktformular ausfüllen und auf Antwort warten soll.

lm

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