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Erst löschen, dann lüften: Die Feuerwehr-Einsatzkräfte bekämpfen den Brand und anschließend den Rauch.

Räume werden gerade renoviert

Maschine in Wohnung fängt Feuer: rund 50.000 Euro Schaden

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Schreck am Abend: In einem Mehrfamilienhaus in Garmisch-Partenkirchen hat es gebrannt. Schuld war eine Maschine. 

Garmisch-Partenkirchen – Keine Verletzten, aber ein erheblicher Schaden: In einer leerstehenden Erdgeschoß-Wohnung in einem Mehrfamilienhaus am Schwarzenkopfweg in Garmisch-Partenkirchen hat es am Dienstagabend gebrannt. „Fakt ist, dass eine Maschine Feuer gefangen hat“, teilt Peter Gröbl, Erster Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Garmisch, mit. Brandursache dürften laut Polizeibericht vorangegangene Renovierungsarbeiten sein, wodurch es lange nach den durchgeführten Arbeiten zum Brand kam. Hinweise für eine vorsätzliche Brandstiftung liegen derzeit nicht vor, heißt es in der Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd weiter.

Die Wohnung wird derzeit renoviert, weshalb viele Maschinen darin abgestellt waren. Bewohner des Gebäudes hatten den Brand bemerkt und versuchten, mit einem Feuerlöscher die Flammen durch das gekippte Fenster in den Griff zu bekommen. „Das ist misslungen“, sagt Gröbl. Daraufhin alarmierten sie gegen 20 Uhr die Einsatzkräfte, die mit acht Fahrzeugen und gut 50 Mann ausrückten. „Es gab eine große Rauchentwicklung, wir haben nichts mehr gesehen“, berichtet der Kommandant. Zu diesem Zeitpunkt stand allerdings noch nicht fest, ob sich Personen in der Wohnung aufhalten. Glücklicherweise nicht. Die drei Bewohner des Gebäudes waren ebenfalls nicht betroffen. Gröbl ist erleichtert, dass überhaupt jemand den Brand mitbekommen hat. „Wenn das zu späterer Stunde geschieht und die Leute schon schlafen“, sagt er, „da möchte ich mir gar nicht ausmalen, was passieren hätte können.“

Doch die Feuerwehr wurde der Lage Herr, löschte das Feuer und lüftete das Gebäude. „Das Dachgeschoss hat es auch ein bisschen erwischt.“ Etwa zwei Stunden dauerte der Einsatz. Wie Gröbl von der Polizei weiß, schätzen die Beamten den Schaden auf rund 50 000 Euro.

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