Und daneben tost die Partnach: Arbeiter bessern derzeit 30 Meter Weg in der Partnachklamm aus. 

Voraussichtlich Mitte der Osterferien wieder geöffnet

Mehr Sicherheit in der Partnachklamm

Seit 1912 ist die Partnachklamm ein Naturdenkmal und ein Touristenmagnet. Der Weg, der durch die Klamm führt, wird derzeit ausgebessert. Die Arbeiten sind voraussichtlich erst zu Ostern abgeschlossen. Bis dahin ist die Klamm gesperrt. 

Garmisch-Partenkirchen – Es wird geschaufelt, gebaut und betoniert. Und daneben tost die Partnach. Um Ostern herum, so hofft Abteilungsleiter Rudolf Achtner vom Bauhof, können die Arbeiten an der Partnachklamm abgeschlossen werden. Dort wird derzeit der zirka 30 Meter lange Weg, der sich von der Madonna bis zum Wally-Stollen erstreckt, erneuert. Grund sind Sicherheitsvorkehrungen. Ein Statiker hatte bei der jährlichen Kontrolle im Herbst beanstandet, dass der Weg, der im Jahre 1912 erstmals errichtet wurde, unbedingt instandgesetzt werden muss.

Dafür wurden in den vergangenen Tagen die alten Pfeiler im Felsen sowie Stein und Beton abgerissen, neue Stahlträger sollen angebracht und der Weg neu aufbetoniert werden. „Im Prinzip bleibt alles gleich, der Abschnitt wird halt erneuert und stabiler gemacht“ sagt Achnter.

Rund 100 000 Euro hat der Marktgemeinderat für das Vorhaben bereitgestellt, teilt der Geschäftsleitende Beamte Johann Eitzenberger mit. Seit Ende vergangener Woche sind die Arbeiter am Werk. Eigentlich hätten sie schon früher beginnen sollen. Aufgrund von Verzug seitens der österreichischen Firma, die mit dem Projekt beauftragt ist, konnte man aber erst Ende März anfangen. „Außerdem mussten wir sichergehen, dass der Bereich eisfrei und ungefährlich ist“, betont Achtner. Drei Wochen werden für die Erneuerung des Weges veranschlagt.

Doch dies ist nicht die einzige Baustelle an der Klamm. Im Laufe der nächsten Woche soll es dort ziemlich laut werden. Dann nämlich wird auch die Eisenbrücke am Kassenhäusel abgerissen, beziehungsweise weggesprengt und erneuert. Auch die hat schon einige Jahre auf dem Buckel – um die 30. Gut zwei Wochen soll die Erneuerung dauern. 30 000 Euro müssen dafür aus der Gemeindekasse bezahlt werden.

Ob der Zeitplan eingehalten wird, wie geplant, kann Achtner nicht versprechen. „Der Teufel steckt ja oft im Detail“, sagt er. Läuft alles gut, ist die Partnachklamm voraussichtlich bis Mitte der Osterferien für Touristen und Einheimische wieder zugänglich.


Magdalena Kratzer

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