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Spaß für alle: Auch Kleine kommen beim Stadtradeln auf ihre Kosten.

Mehrwöchige Stadtradel-Aktion der Zuspitz Region

Der Landkreis sucht die Strampel-Champions

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Teams oder Gemeinden können bei einer großen Stadtradel-Aktion im Landkreis Garmisch-Partenkirchen gegeneinander antreten. Zwei prominente Teilnehmer haben sich schon angemeldet. Der Startschuss fällt am 17. Juni. 

Landkreis – Sie treten gegeneinander an: Dr. Sigrid Meierhofer und Peter Imminger. Sie liefern sich ein Wettrennen. Garmisch-Partenkirchens Bürgemeisterin auf dem Radl, Oberaus Rathauschef im Auto. Wer schafft es schneller, die Strecke vom Marienplatz zur Ludwigsstraße zurückzulegen? Das wird sich am 21. Juni zeigen. Das Duell ist ein Teil einer mehrwöchigen Veranstaltung der Zugspitz Region: Zwischen dem 17. Juni und 15. Juli findet im Landkreis die Aktion Stadtradeln statt.

Bereits im vergangenen Jahr gab es das Pendant in der Marktgemeinde. Jetzt folgt unter dem Motto „G’schmach radln“ die große Version. Ziel ist es, die Menschen verstärkt fürs Radfahren zu begeistern. Gesucht werden die aktivsten Gemeinden des Landkreises und die fleißigsten Teams und Radler aus den Kommunen. „Die Aktion richtet sich an Pendler“, sagt Klimaschutzmanager Florian Diepold-Erl. Berufstätige, Schüler, Vereine, Unternehmen – alle können mitmachen. „Es soll Ehrgeiz aufkommen.“

In drei Wochen möglichst viele Kilometer zurücklegen

Jeder Tritt in die Pedale zählt. Die in den drei Wochen zurückgelegten Kilometer können die Teilnehmer über den so genannten Online-Radelkalender eingeben. Die Ergebnisse der Teams und Gemeinden werden dann auf der Stadtradeln-Internetseite veröffentlicht. Wer vorne liegt, wer noch Gas geben muss – das bleibt nicht bis zum Schluss geheim. Als Ansporn. Schließlich gibt es am Ende einen Preis abzuräumen.

Meierhofer und Imminger sind aber nicht die einzigen Lokalpolitiker, die sich beteiligen. Ohlstadts Bürgermeister Christian Scheuerer versucht, drei Wochen lang aufs Auto zu verzichten. „Er wird’s nicht komplett schaffen“, sagt Regionalmanagerin Lisa Loth. Berufsbedingt. Das habe er schon mitgeteilt. Der Herausforderung stellt sich auch sein Murnauer Kollege Rolf Beuting, der „Stadtradelstar“ der Aktion. Nur die öffentlichen Nahverkehrsmittel sind für ihn zusätzlich erlaubt. Damit der Gemeindechef gar nicht erst in die Versuchung kommt, ins Auto zu steigen, wird er es am 20. Juni einmotten. Ein Team lässt sich die Aktion erst recht nicht entgehen. Bad Kohlgrubs und Bad Bayersoiens Ex-Bürgermeister Gerald Tretter und Eberhard Steiner gehen an den Start. Ernstzunehmende Konkurrenz, schließlich trainieren sie gerade in Santiago auf dem Jakobsweg. Die besten Teilnehmer mögen gewinnen – und vor allem ordentlich viel Spaß haben.

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