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Büros mit Ausblick: Gebäude B wurde um ein zusätzliches Stockwerk erweitert. In vier Räumen ist Platz für drei bis vier Arbeitsplätze.

In wenigen Wochen ist es geschafft

Modernisierung des Landratsamtes: Endspurt in Gebäude B

Noch wird geweißelt und eingeräumt: In wenigen Wochen ist der aktuelle Abschnitt der Landratsamt-Sanierung aber geschafft. Die nächste Etappe wird dann sofort vorbereitet.

Garmisch-Partenkirchen – Neun Jahre ist es inzwischen her, dass der Kreistag nach monatelangem politischem Hickhack eine historische Entscheidung getroffen hat: Das Landratsamt an der Olympiastraße in Garmisch-Partenkirchen zu belassen, die alten Gebäude zu sanieren und um einen Neubau zu erweitert. Auf dem Weg zur Umsetzung dieses Plans steht die Kreisverwaltung kurz davor, die nächste Hürde zu nehmen. Ende August sollen die Umbauarbeiten an Gebäude B, dem Mitteltrakt, abgeschlossen sein. „Dann steht der nächste Umzug an“, gibt Kreisbaumeister Alkmar Zenger den Weg vor.

Anton Speer zieht als erster ins Mittelgebäude ein 

Denn die ersten, die das frisch renovierte Mittelgebäude beziehen werden, ist die Hauptverwaltung um Landrat Anton Speer (Freie Wähler). Sie verlassen für rund 1,5 Jahre die schmucke Amtsvilla, damit diese saniert werden kann. Mindestens 1,5 Millionen Euro kosten diese Arbeiten. 3,9 Millionen Euro sind zuletzt in Gebäude B geflossen.

Viel ist passiert - das sieht man auf den ersten Blick

Dass dort viel passiert ist, zeigt sich inzwischen auf den ersten Blick. Das Gebäude hat ein zusätzliches Stockwerk bekommen, in dem in vier Räumen Arbeitsplätze für drei bis vier Beschäftigte entstanden sind. Das Altrosa der Fassade ist einem frischem Weißton gewichen. Damit passt sich das Gebäude dem Neubau zu seiner rechten an – ohne jedoch den eigenen, speziellen Charme der frühen 1960er Jahre zu verlieren. So sind die Kippfenster nicht ausgetauscht, sondern nur energetisch aufgepeppt worden. Auch das Fassaden-Muster ist noch da. „Wir wollten den Wiedererkennungswert erhalten“, erklärt Holger Fehse vom Bauamt. Dazu gehört, dass die Eingangstür in dem Stil bleibt. Gleiches gilt für das spezielle Farbkonzept – eine blaue, grüne und gelbe Ebene. Und auch das Wandbild im Foyerbereich, das den Landkreis symbolisch vorstellt, ist nicht etwa überstrichen worden. Trotzdem ist Fehse zufolge sehr viel in dem Gebäude passiert. Heizung, Strom, sanitäre Anlagen: „Es ist alles neu.“ Die Beleuchtung wurde auf LED umgestellt, die Möbel sind alle aus Eichenholz, Platz wird durch Wandschränke geschaffen.

Modernisiert wurden zudem die Büros im Verbindungsgang zur Amtsvilla. Dort beginnen im Herbst die Vorbereitungen zur Rund-um-Sanierung. Der Start der eigentlichen Bauarbeiten erfolgt im Frühjahr 2018.

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