Erfolgreiche Kontrollen in Garmisch-Partenkirchen und Klais

Murnauer Fahnder werden im Fernbus fündig: Illegaler aus Ghana und Rauschgift

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Gleich mehrere Delikte haben Murnauer Schleierfahnder am Freitag bei Kontrollen von Fernreisebussen aufgedeckt. Ein illegal eingereister Mann aus Ghana wurde gleich zurück nach Italien geschickt. Zwei junge Männer, die Drogen im Gepäck hatten, erwarten Strafanzeigen.

Garmisch-Partenkirchen/Klais – Gleich mehrere Delikte haben Murnauer Schleierfahnder am Freitag bei Kontrollen von Fernreisebussen aufgedeckt. Die Reise eines illegalen Ghanaers nach Karlsruhe, wo er angeblich einen Cousin besuchen wollte, endete am Vormittag in Garmisch-Partenkirchen. Gegen 1.30 Uhr war der 33-Jährige nach Auskunft der Polizei in Bologna/Italien aufgebrochen, dann in Innsbruck umgestiegen und beim Stopp am hiesigen Bahnhof gegen 9 Uhr einer Streife der Polizeiinspektion Fahndung aus Murnau aufgefallen. Die Beamten stellten bei der Kontrolle fest, dass der Mann nicht im Besitz eines Aufenthaltstitels ist. Somit untersagten sie die Weiterreise. Jetzt erwartet ihn nicht nur eine Strafanzeige, er musste auch zurück nach Italien reisen, wo er mit Wohnsitz gemeldet ist.

Später gegen 12.15 Uhr hielten Fahnder dann mit Kollegen der Bundespolizei einen Bus aus Innsbruck auf der Bundesstraße 2 bei Klais auf – und entdeckten Betäubungsmittel. „Nachdem es Auffälligkeiten gab, wurde eine intensivere Kontrolle auch des Gepäcks veranlasst“, schildert Polizeihauptkommissar Karl-Heinz Stöhr das Vorgehen. Gut, dass ein Rauschmittelsuchhund vor Ort war. Der Vierbeiner schlug bei einem Koffer an, der einem 26-jährigen US-Amerikaner zugeordnet werden konnte. Der Student, der in Österreich wohnt, gab auch gleich zu, Marihuana zu rauchen und welches eingepackt zu haben. Es handelte sich jedoch nur um eine geringe Menge im einstelligen Grammbereich.

Knapp zwei Stunden später entdeckten die Fahnder in einem weiteren Bus einen Magdeburger (31), der in einer kleinen Plastikdose – versteckt im Fahrgastsitz – 13 Gramm Haschischöl aus Österreich mitgebracht hatte. Zudem fand sich in seinem Gepäck eine Kräutermischung, die noch kriminaltechnisch untersucht wird. Da er den Besitz bestritt, werden seine Fingerabdrücke nun mit den Abdrücken auf den Behältnissen abgeglichen.

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