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Ein Gleitschirmflieger ist von der Zugspitze aus gestartet und im Bereich des Wettersteingebirges abgestürzt (Symbolbild). 

Seit Dienstag vermisst

Tragödie nach Start an der Zugspitze: Jetzt wurde die Leiche des vermissten Gleitschirmfliegers (48) entdeckt

Nachdem sein Gleitschirm-Partner ihn bei Garmisch-Partenkirchen aus den Augen verloren hatte, fehlte von einem 48-Jährigen jede Spur. Nun gibt es traurige Gewissheit.

Garmisch-Partenkirchen - Nun herrscht traurige Gewissheit: Der seit Dienstagnachmittag vermisste Gleitschirmflieger aus Rosenheim konnte im Wettersteingebirge bei Garmisch-Partenkirchen nur mehr tot geborgen werden. Er ist im Bereich der Hochwanner Nordwand abgestürzt. Warum, dass müssen jetzt die Ermittler klären.

Zugspitze: Gleitschirmflieger verlieren sich aus den Augen - einer stirbt

Zwei Gleitschirmflieger sind am frühen Dienstagnachmittag von der Zugspitze aus zu einem Flug in Richtung Achensee in Tirol aufgebrochen. Einer der Piloten hatte kurz nach dem Start seinen Bekannten, einen 48-jährigen Rosenheimer, in der Luft beim überqueren des Wettersteingrats aus den Augen verloren. Kurz darauf verständigte er die Polizei.

Suchaktion an der Zugspitze: Gleitschirm-Flieger zunächst vermisst

Sofort startete eine umfangreiche Suchaktion nach dem Vermissten. Neben zahlreichen Helfern am Boden flog auch ein Polizeihubschrauber. Als der Gleitschirmflieger bis Dienstagabend nicht gefunden wurde, mussten die Einsatzkräfte die Suche vorerst abbrechen.

Lesen Sie auch: Weil er zu tief flog, verfing sich der Gleitschirm eines 52-Jährigen am Brauneck in einem Baum. Dann stürzte der Pilot in die Tiefe.

Gleitschirm-Flieger an Zugspitze tot geborgen: Retter konnten nicht mehr helfen

Die Besatzung eines österreichischen Helikopters sichtete schließlich am Mittwochvormittag gegen 11 Uhr einen leblosen Körper. Er lag auf 2410 Metern Höhe im Bereich der Hochwanner Nordwand auf deutscher Seite. Ein Polizeibergführer und die Besatzung eines Polizeihubschraubers eilten zu dem Mann. Noch vor Ort stellten sie fest, dass dem Verunglückten nicht mehr zu helfen war und brachten den Leichnam hinab ins Tal.

Lesen Sie auch: Schwer verletzt hat sich ein Gleitschirmflieger in Brauneck: Er  verlor 50 Meter über dem Boden die Kontrolle - mit schlimmen Folgen.

Die weiteren Ermittlungen liegen derzeit bei der Kriminalpolizei Weilheim. Der Tote wurde zweifelsfrei als der 48-jährige vermisste Gleitschirmpilot identifiziert. Die Ursachen für den tödlichen Absturz untersuchen jetzt die Ermittler.

joho

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